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Pflegestation für beschlagnahmte Reptilien

Bereits 1989 gab es die ersten Gespräche über ein Kooperationsabkommen zwischen dem Blauen Kreis und dem Haus des Meeres.

Der Gesetzgeber hatte zwar verordnet, dass die Haltung von Gift- und Riesenschlangen, Krokodilen und großen Echsen in privaten Haushalten verboten ist, was aber mit den vorhandenen Tieren geschehen soll blieb völlig offen.

Als die Beschlagnahmungen zunahmen und auch der Tierschmuggel an den Grenzen besser kontrolliert wurde, waren die existierenden Tierheime überfordert.

Dr. Kurt Kolar erkannte frühzeitig diese Problematik und begann gemeinsam mit dem Blauen Kreis - als Präsident dieser Organisation - nach Möglichkeiten zu suchen.

Die Unterstützung der Behörden kam nur sehr zaghaft und teilweise überhaupt nicht und trotzdem schaffte Dr. Kolar mit seiner Gattin Evelyn das schier Unmögliche. Anfang 1992 konnte die baldige Eröffnung der Station im Haus des Meeres - in der Vereinszeitung "Kamerad Tier" - angekündigt werden.

 

Evelyn und Prof. Kurt Kolar
Evelyn und Prof. Kurt Kolar
 
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