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Die Freitreppe

Manchmal führen die Auflagen der Behörden nicht nur zu völlig unerwarteten, hohen Ausgaben sondern auch zu höchst spannenden Ergebnissen. Da die Terrasse nur mit dem Aufzug und über das Hauptstiegenhaus erreichbar war, verfügte die Behörde einen Fluchtweg von der Terrasse. Im Inneren des Flakturms leider unmöglich,da der ehemalige Radarschacht mit 3,5 Metern Stahlbeton ummantelt ist und dies auch auf der Unterseite. Deshalb „fehlen“ im 9. und im 8. Stock Räumlichkeiten rechts der Stiege. Also blieb nur die Möglichkeit, eine Freitreppe neben dem Tropenhaus zu errichten. Da der Alpenverein aber den unteren Bereich als Klettergarten benützen darf und damals zu keiner Abtretung bereit war, musste die Freitreppe zu einem Stockwerk geführt werden, wo im Inneren bereits ein zweites Stiegenhaus besteht. Somit fiel die Wahl auf den 4. Stock, weil dort auch die Vorarbeiten für den Bau der Cafeteria bereits liefen… Fazit: Man kann nunmehr vom Cafe entlang der Bunkermauer bis hinauf auf die Terrasse oder von oben nach unten. Die jeweiligen Panoramen unterhalb der „Schwalbennester“ sind atemberaubend – aber nur für schwindelfreie Besucher zu empfehlen. Kinder nur in Begleitung der Eltern oder Aufsichtspersonen!

 
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