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Durchbruch

 

Man sollte es nicht glauben, aber auch nach 54 Jahren gab es im Flakturm Räume, die wir bisher nicht betreten konnten, weil es keine Zugänge gab.

 

Nach dem Auffinden der bereits beschriebenen Kellerräume wurde vor kurzem erstmals eine Gehverbindung zum ehemaligen Radarschacht geschaffen. Bisher konnten wir nur kriechend durch einen Luftschacht ins Innere vordringen.

 

Historikern zur Folge, soll die Hydraulik für das geplante versenken des "Würzburgriesen" bei Fliegerangriffen, nie funktioniert haben und wenn es eine entsprechende Maschinerie gegeben haben sollte, wurde sie nach Kriegsende wohl ausgebaut.

 

Der Schacht bringt uns – gemessen vom Terrassenniveau – eine verbaubare Tiefe von 1 Meter und eine Höhe von 13 Metern. Der Innenraum ist durch die Außenwandstärken von 3,5 Metern Stahlbeton leider kleiner als man meinen würde.

 

Da die ursprüngliche Planung – trotz 2/3 Mehrheit bei der Bürgerbefragung -  leider aufgrund behördlicher Auflagen nicht ausgeführt werden kann, beginnen wir nun mit dem Ausbau des Schachtes, der Nutzbarmachung des 10. Stockes (aktuelle Raumhöhe 1,90 Meter) sowie der neuen  Dachgestaltung, wobei vom aktuellen Flächenwidmungsplan ausgegangen wird. Danach sollte das Eindringen von Regenwasser endlich der Vergangenheit angehören.

 

Der ehemalige Kommandoraum des Turms wird auch weiterhin dem "Erinnern im Innern" gewidmet bleiben, wobei ein neuer Vorraum auch die Vorführung von Originalaufnahmen aus der dunklen Zeit ermöglichen wird.

 

Durch den Umbau der bestehenden Dachtreppe und der Errichtung einer weiteren sowie den Bau eines Aufzuges - um auch hier die Barrierefreiheit zu gewährleisten -, werden die Bereiche oberhalb der Terrasse für alle Turmbesucher erstmals dauerhaft erschlossen (bisher nur geführte Gruppen).

 

Besonders freuen wir uns auf das geplante Großaquarium im 10. Stock und die entstehenden Seminarräume. Damit können wir unserer Primärtätigkeit als „Wissenschaftlich geführter Zoo“ künftig noch besser gerecht werden! 

 

GF Hans Köppen (verdeckt) beim ersten "Durchblick" in den Schacht
GF Hans Köppen (verdeckt) beim ersten "Durchblick" in den Schacht
Natürlich wird das gesamte Großprojekt im Film festgehalten
Natürlich wird das gesamte Großprojekt im Film festgehalten
Stück für Stück wird der Stahlbeton in transportgerechte Teile zerlegt. Übrigens ohne Zuschuß der Stadt Wien.
Stück für Stück wird der Stahlbeton in transportgerechte Teile zerlegt. Übrigens ohne Zuschuß der Stadt Wien.
 
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