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Volksbildungswerk

 

Das Wiener Volksbildungswerk - durch seinem Präsidenten Karl Mark – zeigte gegen Ende 1976 Interesse am Haus des Meeres. Zunächst war sogar eine Übernahme im Gespräch, später dann eine Aufnahme in die "Wissenschaftliche Fachgruppe". Es wurde in Aussicht gestellt, die bestehenden Verbindlichkeiten zu übernehmen und für eine bessere Subventionierung in Zukunft zu sorgen.

 

Gegenstand der ursprünglichen Überlegungen war auch die Übernahme mehrerer Funktionäre und Mitarbeiter des Volksbildungswerkes in unseren Verein.

 

Neben Erich Brenner und Liselotte Klammer – beide Mitarbeiter des Volksbildungswerkes- wurden auch die Herren Hana und Frostl delegiert.

 

Ich hatte seinerzeit gewisse Bedenken, dass damit die eigenständige Führung des Hauses zu stark beeinträchtigt werden könnte und habe exakte Absichtserklärungen bzw. Verträge verlangt.

 

Diese Bedenken wurden auch dadurch bestärkt, dass ständig neue Anträge um Mitgliedschaft aus dem „Bereich Volksbildungswerk“ eingegangen sind und tatsächlich kam es eines Tages auch zum Versuch, die bestehende Mannschaft zu kippen.

 

Schließlich war die „Übernahme“ plötzlich kein Thema mehr (weil auch die zugesagten Subventionen ausgeblieben waren) und es blieb bei der Kooperation, wobei wir die genannten Personen sodann „freiwillig“ bei uns akzeptierten und teilweise sehr gute und engagierte Mitstreiter gewonnen haben.

 

Als wir letzten Endes von Senatsrat Dr. Foltinek von der MA 7 ausdrücklich darauf hingewiesen wurden, dass unsere Subventionsansuchen von keinem Dritten gestellt werden dürfen, fühlte ich mich in der Vorgangsweise bestätigt.

 

Rückblickend waren diese Kontakte jedoch durchaus positiv zu sehen. Wir lernten den späteren Nachfolger von Emmerich Schlosser, Herrn Erich Brenner kennen und die Arbeit von Frau Liselotte Klammer und Herrn Frostl zu schätzen. Und schließlich floss einige Jahre auch eine finanzielle Unterstützung, die durch Gegenleistungen abgedeckt war.

 
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