1957
 
 
1958
1959
 
 
1960
1961
 
 
1962
1963
 
 
1964
1965
 
 
1966
1967
 
 
1968
1969
 
 
1970
1971
 
 
1972
1973
 
 
1974
1975
 
 
1976
1977
 
 
1978
1979
 
 
1980
1981
 
 
1982
1983
 
 
1984
1985
 
 
1986
1987
 
 
1988
1989
 
 
1990
1991
 
 
1992
1993
 
 
1994
1995
 
 
1996
 
 
1998
1999
 
 
2000
2001
 
 
2002
2003
 
 
2004
2005
 
 
2006
2007
 
 
2008
2009
 
 
2010
2011
 
 
2012
2013
 
 
2014

Ein ereignisreiches Jahr

 

Natürlich war die Eröffnung unseres Haibeckens am 24.1.1997 ein Medienereignis. Alle waren glücklich und zufrieden, dass damit das größte Aquarium Österreichs in Betrieb genommen wurde.

 

Großartig die Leistungen unserer Mitarbeiter, die in Eigenregie das Becken gebaut und auch noch die 900 Kilo schweren Glasscheiben ohne fremde Hilfe eingebaut haben. Kamenko Boharevic und Christian Szekacs haben sich damit große Verdienste erworben! Traurig war nur, dass Erich Brenner nicht mehr dabei war, daher widmeten wir ihm gemeinsam mit dem Wiener Volksbildungswerk das Aquarium, von dem er geträumt hatte. Aber das Leben ging weiter…

 

Über Anregung von Werner Binder wird die Nordseeabteilung erweitert.

 

Kommissar Rex aus dem Haus des Meeres wurde ein Quotenhit im ORF. Sage und schreibe 1.257.000 Zuseher!

 

Für den Neudruck des Kataloges fanden wir eine Druckerei, die den Stückpreis von ÖS 20 angeboten hatte. Da der Verkaufspreis mit ÖS 35 feststand, ist ein positives Ergebnis in Höhe von öS. 300.000 zu erwarten. Auch die MA 13 stimmte diesem Vorhaben zu.

 

Am 16.9.1997 beschlossen wir schließlich den Ankauf des Deltaliftes für 26 Personen um ÖS. 2.845.903. Dieser Betrag beinhaltete bereits meinen Extrawunsch nach einem Glasdach auf der Kabine und einem Bullauge an der Hinterwand. Später sollten dann in jedem Stockwerk Informationsflächen in diesem Bereich errichtet werden. Das Glasdach hatte ich von einem Donauturmlift abgeschaut…

 

Schließlich war für den Betrieb des Liftes noch der Ankauf eines Notstromaggregates erforderlich. Wir erhielten Angebote in der Größenordnung von einer halben Mio. und es war Hans Weber, der uns schließlich ein Gerät im Gegenwert von ÖS 150.000 vermittelte. 

 

Die Moderne zog auch durch das Internet ins Haus des Meeres. Mit Hilfe von Gerald Six, der unseren Domain und die erste E-Mailadresse für die Homepage organisierte und mit Herrn Schatten Junior, der gemeinsam mit einem Partner die Homepage startete.

 

Über meinen Vorschlag wurde erstmals auch Dienstkleidung konzipiert und in Auftrag gegeben. Damit wurden unsere – immer mehr gewordenen – Mitarbeiter für die Besucher erkenn- und ansprechbar. Billig war das nicht – die Erstausstattung verschlang ÖS 60.000,- aber das Service für unsere Gäste und auch für unsere Mitarbeiter war mir immer schon sehr wichtig.

 

Werner Binder wurde Baukurator ab 1.5.1997.

 

Wir beschlossen im Vorstand den (teuren) Ankauf eines Skafanders samt Pumpe und Unterwassertelefon. Dieses Helmtauchgerät, dessen Wurzeln bis in das 15 Jahrhundert zurückreichen, wurde 1912 in Lübeck hergestellt und kostete ÖS 40.000.

 

Gerald Six gestaltete die Vitrine Vis a Vis mit einer modernen Tauchausrüstung um die zwischenzeitige Technologieentwicklung deutlich zu machen. 

 

Unser Präsident, Abgeordneter zum Nationalrat Hans Jungwirth, ging für immer von uns. Wir werden ihm immer in dankbarer Erinnerung behalten!

 

Schließlich verstärkten wir erneut die Werbung. Ab 6.11. prangten insgesamt 240 Haiplakate für die Dauer von 2 Monaten auf den Kulturplakatwänden Wiens und in der U-Bahnstation Neubaugasse wurden Werbetafeln genehmigt und errichtet. Schließlich erhielten wir von Citylight in der Mariahilfer Strasse auf Höhe des Esterhazyparks eine weitere Werbemöglichkeit. Insgesamt entstanden dadurch Kosten in der Höhe von ÖS 35.000.

 

In der Vorstandssitzung vom 13.11. eröffnete uns Präsident Univ. Prof. Dr. Ferdinand Starmühlner, dass er bei der Generalversammlung im Mai kommenden Jahres, nicht mehr für die Funktion des Präsidenten zur Verfügung steht und schlug Univ. Prof. Dr. Jörg Ott als seinen Nachfolger vor. Starmühlner war jedoch bereit, die bisherige Funktion von Prof. Ott als Vizepräsident zu übernehmen.

 

Er reihte sich selbst zurück, eine wahrhaft seltene und ehrenwerte Vorgangsweise. Natürlich wurde er daraufhin einstimmig zum Ehrenpräsidenten gewählt.

 

 
Made by Artware