18.11.2018 17:57 | https://www.haus-des-meeres.at/Die-HdM-Story.htm
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Die HDM Story

Ich möchte ihnen gerne die spannende Geschichte unseres HAUS DES MEERES erzählen.

Die dargestellten Abläufe wurden aufgrund vorhandener Dokumente, Unterlagen und meiner persönlichen Erinnerungen zu Papier gebracht. Meine Interpretation mancher Geschehnisse muss sich nicht unbedingt mit der Meinung der anderen Eigentümervertreter und MitarbeiterInnen decken.

Zunächst ein Hinweis zur Systematik der „Geschichte". Die Jahreszahlgruppen links beinhalten die einzelnen Jahre seit der Gründung 1957. Beim Anklicken der jeweiligen Jahreszahl erscheinen die Headlines. Nach einem weiteren Klick öffnen Sie die jeweiligen Berichte mit den jährlichen Topereignissen. Mit einem Doppelklick der linken Maustaste können Sie die Fotos und Dokumente vergrößern.

Nicht alle Fotos der "Geschichte" sind von mir, daher auch der Hinweis, dass die Urheberrechte generell bei den Eigentümern liegen.

Seit Ende 1965 ehrenamtlich mit dabei, möchte ich rückblickend den Kollegen und Kolleginnen des Vereinsvorstandes, die nach dem Vereinsrecht seinerzeit gemeinsam mit mir ein hohes persönliches Risiko bei der Finanzierung der neuen Projekte eingegangen sind, auch auf diesem Wege nochmals herzlich danken. Dieser Dank gilt ebenso allen Mitgliedern und dem Vorstand und den Mitgliedern des Vereines "Freunde des Haus des Meeres", der sich unter der Leitung von Präsidentin Evelyn Kolar sehr gut entwickelt hat und bereits über 1.300 Mitglieder zählt! Ich war seinerzeit Initiator der Gründung und bin seit dem Jahre 2010 Ehrenmitglied. 

Unsere vor 61 Jahren gegründete GESELLSCHAFT FÜR MEERESBIOLOGIE, ebenfalls ein gemeinnütziger Verein, übergab seine Gesamtzuständigkeit größtenteils an die 2013 gegründete Zoo GmbH und trägt nunmehr den Namen HAUS DES MEERES - WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG. Der neue Präsident - Prof. Dr. Walter Hödl - hat die Nachfolge von Prof. Dr. Alfred Radda vor einigen Monaten angetreten.  

Ganz besonders aber möchte ich unseren hervorragenden Teams der Zoo- und der Betriebs GmbH für den nimmermüden Einsatz danken. Unter der Leitung von Zoodirektor Michael Mitic erhielten wir das Markenzeichen eines "Wissenschaftlich geführten Zoos", der von allen relevanten Verbänden weltweit anerkannt und aufgenommen wurde. Die Erhaltungszuchterfolge und wissenschaftlichen Arbeiten sind nachhaltig und sehr erfreulich.

Der Geschäftsführer der Betriebs-GmbH, Hans Köppen ist mit seinem Team für den rasanten weiteren Ausbau, das exzellente Marketing und die Administration zuständig und ergänzt die Agenden des Zoos in hervorragender Weise. So wurde der überaus schwierige und aufwendige Dachausbau bravourös gemeistert und zuletzt das "Monsterprojekt", der "Atlantik Tunnel" in Österreichs größtem Aquarium mit einem Fassungsvolumen von 520.000 Litern Meerwasser.

Das Flakturmmuseum im ehemaligen Kommandoraum, wurde durch den "Historienpfad" zugänglich gemacht und behutsam erweitert. „Erinnern im Innern", der Name dieser Dauerausstellung, soll sowohl dem ursprünglichen Verwendungszweck des Turmes gerecht werden soll, als auch der Gegenwart und Zukunft. Nach Außen errichten wir gerade - endlich - eine zoogerechte Fassade und können dadurch auch die Sicherheit der Besucher noch besser gewährleisten!

Die Pläne für die im Zuge der amtlichen Bürgerbefragung 2009 präsentierte Idee der Panoramalifte wurden erneut im Jahre 2015 eingereicht jedoch erneut nicht genehmigt. Der neue, gemeinsam mit der MA 19 entwickelte Bauplan wird inzwischen umgesetzt und wenn alles klappt, können wir im Frühling 2020 die Eröffnung des Zubaus vornehmen. Erneut erfolgt die Finanzierung privat und ohne Steuergelder!

Endlich werden die Engpässe beim Innenlift behoben werden und all jene, die - ohne Zooeintritt - nur die großartige Aussicht bewundern wollen, kommen barrierefrei auf die Dachterrasse. Der Blick vom Dach im Zentrum Wiens ist überwältigend und daher für alle sehenswert!

Danken möchte ich auch der Stadt Wien und allen Personen, Ämtern und Institutionen, die unseren Weg wohlwollend und unterstützend begleitet haben. Die Tatsache, dass man uns ab dem Jahr 2010 die jährliche Subvention gestrichen hat, ändert nichts an unserer Dankbarkeit für die 44 guten Jahre davor.

Unsere 57 hauptamtlichen MitarbeiterInnen sind 365 Tage im Jahr bemüht, ihnen einen erlebnisreichen und angenehmen Aufenthalt bei uns zu ermöglichen. Im Jahr 2010 hatten wir erstmals mehr als 400.000 Besucher zu verzeichnen. Erfreulicher Weise konnten wir 2017 mit 635.363 Gästen erneut einen Rekordbesuch - den elften in Folge - verbuchen!

Unter den privaten Institutionen Wiens dürften wir der Besucherfrequenz des Riesenrades schon sehr nahegekommen sein. Vielleicht sind wir inzwischen bereits ex aequo Erster in der Hitliste der Sehenswürdigkeiten Wiens!

Besonders gefreut hat uns die Begrüßung des 10-millionsten Besucher unseres Zoos. Es wird wenige Institutionen geben, die hier mithalten können.

Bereits ab dem 1.1.2013 wurde unsere Unternehmensstruktur den heutigen Erfordernissen angepasst. Die gemeinnützige Privatstiftung soll ein Garant dafür sein, dass Ihnen das HAUS DES MEERES auch in aller Zukunft nicht nur zur Verfügung steht, sondern auch ständig modernisiert und den Erfordernissen angepasst werden kann!

Dazu kann ich in Erinnerung bringen, dass nach 7- jährigen Verhandlungen mit der Stadt Wien - wo immer wieder neue Hindernisse zu bewältigen waren - der ehemalige Flakturm am 15.10.2015 in unser Eigentum übergegangen ist. Dadurch sind künftige Finanzierungen unserer Bauvorhaben zwar etwas einfacher geworden, aber die Transaktion ist auch mit großer Verantwortung und nicht unbedeutenden Betriebskosten verbunden. Wir werden uns sehr bemühen, auch dieser Herausforderung gerecht zu werden.

Durch das statutengemäße Ausscheiden von Prof. Dr. Jörg Ott aus dem Stiftungsvorstand wurde Anfang Juni 2017 Univ. Prof. Dr. Gerhard Herndl in den Stiftungsvorstand kooptiert. Andreas Papez und ich werden in unveränderten Funktionen diesem Leitungsgremium als Eigentümervertreter weiterhin angehören. Auch in dieser Stelle nochmals herzlichen Dank lieber Jörg für 25 Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit.

Ich hoffe liebe Gäste, sie werden sich bei uns im „Zooturm“ wohlfühlen. Sie können nicht nur die rund 10.000 Tiere in ihrem Element bewundern, sondern auch den herrlichen Blick auf die Stadt Wien und alle anderen Einrichtungen unseres Hauses, des einzigen begehbaren – ehemaligen - Flakturms, genießen.

Damit auch das gelegentliche Gedränge im Eingangsbereich aufhört, wurde inzwischen ein entsprechender Umbau vorgenommen. Auch die Erweiterung der Halle ist Bestandteil des Zubaus, damit die geplanten beiden Aufzüge, ebenso wie ein Kinderwagenabstellplatz und ein erweiterter Garderoberaum ausreichend Platz finden. Im Haus selbst verteilt sich der Besucherstrom in den zwölf Ebenen auf insgesamt rund 5.000 m2 in der Regel problemlos.

Unser gesamtes Team freut sich auf ihren Besuch, den ihnen gilt unser besonderer Dank! Sie sind es, die mit ihrem Geld unsere gemeinnützige Tätigkeit ermöglichen.

Als private Institution – ohne öffentliche Unterstützung - können wir im Gegensatz zu Bund und Land keinen Gratiseintritt gewähren. Ich danke auch für ihr Verständnis, dass wir daher jeweils unsere Preise den Kostensteigerungen anpassen müssen.

Das HAUS DES MEERES ist ausschließlich der Allgemeinheit – also auch Ihnen - gewidmet und wir werden es auch weiterhin ständig verbessern!

Ihr

Franz Six

Stiftungsvorstand

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