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21.09.2020 13:11 | https://www.haus-des-meeres.at/de/Flakturm/Erinnern-im-Innern.htm
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Erinnern im Innern

im Flakturm Museum im Haus des Meeres. Die historische Seite des Flakturms im Zweiten Weltkrieg.

In der seit 2019 erweiterten Ausstellung „Erinnern im Innern“ werden ausgewählte Exponate aus dem Zweiten Weltkrieg gezeigt, die im Kontext mit der ursprünglichen Nutzung des Flakturmes stehen. Hierzu zählen Originalobjekte (wie ein „Allwellenempfänger“, eine Luftschutzsirene, ein Entfernungs-Messgerät, Luftschutzhelme, Abschussberichte, …), die aus den Bereichen der Luftraumüberwachung und Flugabwehrtechnik stammen. Seltene Leihgaben bereichern die Sammlung, die in dem original erhaltenen „Kommandoraum“ die Aura der Vergangenheit bewahrt. Um ein umfangreiches und authentisches Bild der damaligen Zeit zu präsentieren, sind neben militärhistorischen Relikten ebenso Utensilien der damaligen zivilen Gesellschaft eingebettet (Gasmasken, medizinisches Besteck, Kinderspielzeug, Winterhilfswerk-Abzeichen, …). Ebenso wird auf die Rolle der Luftwaffenhelfer, der Nachrichtenhelferinnen, der Rot-Kreuz-Schwestern und der Zwangs- bzw. Fremdarbeiter eingegangen. Sie alle waren direkt mit dem Bombenkrieg 1943/45 konfrontiert. Das „Universum“ im Inneren der Luftschutz- und Flugabwehr-Bauwerke, von der Bauphase bis zum Einsatz, ist in der Ausstellung konserviert. Funde, geborgen im Keller des Turmes, verrostete Helme, verschmorte Leitungen, Fragmente von technischen Einrichtungen sind ebenso Spuren der Turm-Vergangenheit.

Vom „Entminungsdienst“ wurden für die Ausstellung (entschärfte) Kriegsgeräte zur Verfügung gestellt, die noch eindringlicher den Schrecken der damaligen Zeit vergegenwärtigen: u. a. eine US-Fliegerbombe, Flakgranaten, eine Panzerfaust, Bombenzünder, Handgranaten. 

Mit dieser Zusammenstellung, mit der Auseinandersetzung und der Konfrontation mit der ursprünglichen Vergangenheit, wird die historische innere „zeittypische“ Substanz dieser Betonfestung als Erinnerungsprogramm für die Zukunft erhalten. Das Konzept dieser Ausstellung ist, dass im Inneren eines der sechs Wiener Flaktürme die Zeugnisse der Vergangenheit als Mahnmal präsent bleiben. 

Die Flaktürme selbst nehmen aufgrund ihrer besonderen Geschichte und Architektur als Baudenkmäler eine einmalige Stellung ein. Mit der unverfälschten „Zeitkapsel“ im „Erinnern im Innern“ wird so die notwendige Komponente einer Erinnerungskultur für unsere Gesellschaft real begreifbar, erweitert und sensibilisiert.

Dr. Marcello La Speranza

Besondere Ausstellungsobjekte:

Luftschutz-Sirene

Während des Krieges wurden auf ausgewählten Dächern Wiens etliche Luftschutz-Sirenen aufgestellt, die bei Luftalarm die Bevölkerung in die Keller und Bunker trieb. Die mit einem Elektromotor betriebenen Sirenen wurden per Ringleitungen eingeschaltet. Wesentlicher Bestanteil ist die Trommel mit den rotierenden Schaufelräder. Durch eine regulierende Drehgeschwindigkeit wurde die Luft durch die Schlitze gepresst, sodaß ein ohrenbetäubendes Heulen entstand, das über die Schutzhauben (Schwammerln) abgegeben wurde.

Die meisten Sirenen sind deutsche Fabrikationen, wie auch diese hier ausgestellte. Laut Herstelleretikett: Hagener Elektrizitäts Industrie G.m.b.H. Hagen i. Westfalen, 1940.

Nach dem Krieg gerieten die nach und nach ausrangierten Sirenen bald in Vergessenheit und rosteten vor sich hin; wurden abmontiert oder verschrottet. Die hier in der Luftschutz-Sammlung ausgestellte Sirene wurde 2019 im Zuge eines Dachausbaues in Gumpendorf geborgen.

Löschsandeimer

Sand ist stets ein probates Mittel bei der Brandbekämpfung. Während des Zweiten Weltkrieges zählten Sandvorräte zu den Luftschutzvorkehrungen. Besonders die sogenannten „Selbstschutzkräfte“ in den Häusern oder Fabriken wurden aufgefordert, Bränden rasch entgegen zu wirken, noch bevor Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen. Zum Selbstzweck wurden allerlei zur Verfügung stehende Behälter (Kübel, Wannen, …) mit Sand oder Wasser gefüllt und in Kellern, Treppenhäusern oder auf Dachböden aufgestellt.

Es gab aber auch vorgefertigte Papiersäcke oder Kartonkübel, die zum Füllen mit Sand angeboten wurden, wie dieser hier ausgestellte Löschsandeimer. Dieses Produkt wurde mit „Zustimmung der Reichsanstalt der Luftwaffe für Luftschutz“ genehmigt.

Luftlage-Karte von Wien

Im Verlauf des anhaltenden Krieges wurden an die Bevölkerung im Raum Wien Informationstafeln ausgegeben, die oft auch in den verschiedenen Luftschutzräumen ausgehängt waren. Damit konnte man anhand der durchgegebenen Luftlage-Meldungen der Rundfunksendungen die Annäherung der feindlichen Bomberverbände nachvollziehen. Unterteilt waren die Karten in mehrere Kreissegmente, auf denen die Entfernungen der anfliegenden Verbände abzulesen waren (ab 275 Km). Des Weiteren waren im Uhrzeigersinn fortlaufende Nummern vermerkt, mit denen man ebenso den Kurs mitverfolgen konnte. 

In der Regel peilten die US-Bomberverbände aus dem Süden (Italien) kommend - über die Routen Kärnten/Steiermark/Plattensee - Wien an. Sie flogen aber auch Scheinangriffe bzw. wechselten bei Schlechtwetter die Richtung und suchten Ersatzziele.

Allwellenempfänger ER 1

Dieser dunkelgrüne, kompakte Rundfunkempfänger, für Wechselstrom-Netzanschluß, mit der bunten Skaleneinteilung für fünf Wellenbereiche war seinerzeit ein technisch hervorragendes Gerät, welches bei militärischen Dienststellen eingesetzt war. Der Überlagerungsempfänger, Frequenzbereich von 100 Kilohertz (KHZ) bis zu 22 Megahertz, war bei der Luftwaffe sehr beliebt. Das Gerät war ebenso für Unterhaltungs- und Lehrrundfunk und für Telegrafie (Morseverkehr) gedacht. Bei einer Störung der Netzversorgung konnte durch Umschalten auf Batteriebetrieb geschaltet werden. 

Diese qualitativen Geräte werden auch als „Ozeansuper“ bezeichnet, weil sie dank ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten bevorzugt auch auf Schiffen eingesetzt wurden. Es ist gesichert, dass so ein „Allwellenempfänger ER 1“ bei der Luftraumüberwachung ebenso im Flakturm eingesetzt war.

Ein interessantes Teil ist das sogenannte „Magische Auge“. Bei Radiogeräten der damaligen Zeit leuchtete diese speziell eingebaute Elektrodenröhre je nach Stärke des eingehenden Signals auf eine scheinbar magische Weise auf, daher der Name. Das ausgestellte Gerät wurde von der Firma „Seibt“ gefertigt.

Broschüre „Was tue ich im Ernstfall“

Während des Krieges waren etliche Broschüren im Umlauf, in denen zahlreiche Ratschläge aber auch Verordnungen speziell zum Thema Luftschutz zu finden sind. In diesen „Aufklärungsschriften“ werden ebenso Erste-Hilfe-Tipps und zweckorientierte Maßnahmen erläutert, die rigoros zu befolgen waren. Die Bevölkerung wurde erzogen gegen die Auswirkungen des Bombenkrieges geschult und gewappnet zu sein. Titel wie „Luftschutz im Hause“, „Luftschutz ABC“, „1000 Worte Luftschutz“, „Was tue ich im Ernstfall“, hatten mehrere Auflagen.

Die hier ausgestellten Hefte belegen wie rasch in Krisensituationen die gesamte zivile Gesellschaft mit militärischen und politischen Strukturen verschmilzt. Im Inhaltsverzeichnis dieser 1940 ausgegebenen Broschüre zeigen die Punkte „Kampf gegen Spionage, Sabotage und Landesverrat“, „Wie verhalte ich mich gegenüber feindlichen Kriegsgefangenen“, oder „Achtung Feindpropaganda!“,  wie die Staatsgewalt die Bevölkerung darüber hinaus ermahnt und einschüchtert.

Baustellen-Ausweis für italienischen Zwangsarbeiter

Beim Bau der Flaktürme wurden hauptsächlich ausländische Arbeitskräfte, darunter kriegsgefangene Italiener herangezogen. Als Beispiel der Millionen im Deutschen Reich verschleppten Fremd- und Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen, die in den Rüstungsbetrieben, in der Landwirtschaft und im Bunkerbauprogramm verpflichtet waren, wird hier dem 21jährigen Marzio Jacoangeli, aus Genzano bei Rom, gedacht, der auch den Baustellen „Flakturm Wien“ zugeteilt war.

Zunächst kämpfte er als „Alpini“ in der italienischen Armee, nach dem Frontwechsel Italiens 1943 geriet er am Balkan in deutscher Gefangenschaft, kam ins Gefangenenlager Krems/Gneixendorf und wurde von dort 1944 zum Bunkerbau nach Wien versetzt. Untergebracht war er mit rund 500 weiteren Italienern im „Lager Schleuse“ bei der Löwenbrücke im 19. Bezirk. Beim Bau der Wiener Flaktürme waren die Arbeitskräfte enormen physischen und psychischen Druck ausgesetzt. Jacoangeli war beim Bautrupp der Zimmerei der Firma „Gottlieb Tesch“ beschäftigt; überlebte den Krieg und heiratete 1945 eine Wienerin.

Volksgasmasken

Um gegen chemische Kampfstoffe (Gase), die im Ersten Weltkrieg bei vielen kriegsführenden Nationen zum Einsatz kamen und körperliche Schäden verursachten (von starker Reizung der Schleimhäute, der Auge, des Rachens, der Nase bis zur Verätzung der Lunge), ausreichend gewappnet zu sein, machte man sich folgende Gedanken: Wie kann man bei möglichen weiteren kriegerischen Auseinandersetzungen, die gegen die zivile Bevölkerung gerichtet sein könnten, diese auch entsprechend schützen? Österreichische und deutsche Firmen entwickelten diesbezüglich Volksgasmasken. Diese handelsüblichen VM waren aber weniger wirksam gegen brisante Gasattacken im Gegensatz zu den militärischen Modellen.

Für die Zivilbevölkerung wurden vorwiegend die VM 37 und 40 (Jahreszahl der Einführung) konstruiert, die hauptsächlich gegen Rauchentwicklungen, jedoch gegen hinterlistige chemische Gase kaum, wenn überhaupt Schutz boten. 

Im aufgeschraubten Filterteil, aus Aluminium, befindet sich ein Textilfilter mit aktivem Kohlegranulat, um Schadstoffe zu absorbieren. Die elastischen Masken bestehen aus elastischem Kautschuk; haben zwei Augen-Sichtfenster; eine Ventilatmung befindet sich im Nasenteil.

Auf der Gebrauchsanweisung war zu lesen: „Pflege deine Volksgasmaske noch besser als deine Kleidung, denn sie soll gegebenenfalls das Leben retten!“

Abschuss-Bestätigung

Wien erlebte 1944/45 insgesamt 53 Luftangriffe der 15.-US-Luftflotte. Mit ihren Langstreckenbomber (Typ B 17 „Flying Fortress“ und B 24 „Liberator“) hatten sie aus Italien (Foggia) kommend, auch die Flakfestung Wien angeflogen und gerieten in den Feuerbereich der rund um Wien eingesetzten 61 Flakbatterien. Obwohl sich die Luftwaffe von der Effizienz der militärischen Leistung der Türme viel erwartet hatte, blieb der Abschusserfolg mäßig. An einem Großangriffstag waren rund 500 Bomber beteiligt. Nicht alle Abschüsse konnten eindeutig protokolliert und zugeordnet werden, da viele beschädigte Bomber erst beim Rückflug über den Alpen bzw. über der Adria verlustig gingen.

Im Schutt des Flakturmes Arenbergpark („1./s. Flakabteilung 184“) fanden sich einige Abschussberichte, auf denen das Zusammenwirken verschiedener Flakstellungen festgehalten wird. Die „2./s. Flakabteilung 184“ ist jenes Turmpaar im Esterhazypark. Alle Wiener-Batterien zählten zur 24. Flakdivision. 

Es kam selten vor, dass eine Feindmaschine direkt über Wien zu Bruch ging, da die Maschinen auch gut gegen Flaksplitter gepanzert waren. Das Zentrum Wiens wurde durch Sperrfeuer der sechs Türme verteidigt. Die Bomberverbände flogen in rund 8000 Meter mit einer Geschwindigkeit von rund 450 km/h in kompakten Formationen in drei Etagen gestaffelt.

Die Amerikaner führten auch Buch. Aus ihren Unterlagen und MACR-Akten (Missing Air Crew Report) geht hervor, dass sie über österreichisches Territorium rund 650 Flugzeuge verloren haben.

Kinderspielzeug

In mehreren Etagen drängten sich während der Luftangriffe tausende Mütter und Kinder, die mehrere Stunden in den ihnen zugewiesenen Bunkerräumen ausharren mussten. Zur Überbrückung der Ängste nahmen die Kinder bei Luftalarm ihr Lieblingsspielzeug mit. Es wurden ihnen zur Beruhigung oder sinnvoller Zeitbeschäftigung ebenso Schul-, Mal- oder Märchenbücher gereicht. Offensichtlich ging im Gedränge vieles davon verloren? Jahrzehnte später fanden sich während der archäologischen Grabung verbliebenes Spielzeug, darunter holzgeschnitzte Tierfiguren, Spielkarten, Dominosteine, Ausschneidebögen, Schnuller, etc.All diese geborgenen Relikte sind heute besonders bewegende Zeugnisse einer Zivilgesellschaft, die damals während des Krieges versuchte, eine Normalität aufrechtzuerhalten.

Tornister Empfangsgerät „Torn. E. b (Berta)“

Drahtlose Verständigung war im Laufe des Krieges eine Notwendigkeit. Die Funkgeräte der deutschen Streitkräfte verfügten über tragbare Sende- und Empfangsgeräte, die universell, auch bei der Luftwaffe, eingesetzt wurden. 

Dieses Gerät hatte einen Frequenzbereich von 96, 6  bis 7095 kHZ, einstellbar in 8 Teilbereiche (mit Spulenrevolver / Trommel), verwendbar in den Wellenbereichen Lang-, Mittel- und Kurzwelle.

Die Berta, eingesetzt 1937-1945, ist das bekannteste Empfangsgerät des Zweiten Weltkrieges. Spätere Ausführungen wurden aufgrund der Materialknappheit aus Zinkspritzguss (sie auch dieses Geräte) gefertigt. 

Nach dem Krieg wurden viele Geräte zerstört. Einige wurden im privaten Bereich (Funkamateure) auch weiter verwendet; wenige sind bis heute erhalten geblieben.

Zusätzlich ist der Zubehörtornister (für Doppelfernhörer und Batteriekabel) vorhanden.

„Volksempfänger“, Type: VE 301 Dyn

Seit 1938 wurde dieses preisgünstige Radiogerät massenhaft produziert, um Informationen, gepaart mit Propaganda-Meldungen bei der Bevölkerung zu verbreiten. Insbesondere an der „Heimatfront“, in den Haushalten, Fabriken und Wohnstuben, wurden Empfangsgeräte eingeschaltet, um bei drohender Gefahr die amtlichen Durchsagen der Luftlagemeldungen mitzuverfolgen. 

Die im Design einfach gehaltenen Geräte waren robust. Das Gehäuse ist aus Bakelit, einer Art Kunststoff, gefertigt. Aufgrund der technischen Weiterentwicklung aber auch der Materialknappheit geschuldet, wurden im Verlauf des Krieges verschiedene Modifikationen vorgenommen. 

Mit diesen Radios konnte man ebenso „Feindsender“ (etwa BBC-London) abhören, was jedoch bei Strafe verboten war.

Das hier ausgestellte 3-Röhren-Gerät wurde laut Herstelleretikett von der „Radiofabrik Ingelen, Wien“ gefertigt.


 

Am 04. Juni 2009 um 10:00 Uhr wurde die neue Ausstellung "Erinnern im Innern" im Flakturm Esterhazypark (Haus des Meeres) durch die Amtsf. Präsidentin des Stadtschulrates Wien Frau Mag.a Dr.in Susanne Brandsteidl eröffnet. Aufgrund von Bauarbeiten war die Ausstellung zwischenzeitig geschlossen, wurde jedoch am 05.11.2013 wieder eröffnet.

Zugänglich ist die Ausstellung im Rahmen von Führungen.

Unsere Guides informieren Sie bei den Führungen über 
•    den Bau und die Nutzung der Flaktürme während der 
     Kriegszeit
•    Exponate und Fundstücke aus dem Flakturm Esterhazypark
•    Schutzräume für Zivilbevölkerung
Darüber hinaus wird ein Kurzfilm (Manfred Christ) aus Wochenschauzusammenschnitten über diese Zeit gezeigt. 

Kosten:                      Die Ausstellung ist im Zooticket inkludiert, 
                                 Ticketpreise finden Sie hier
Dauer:                        ca. 20 Minuten
Wann:                        Tägliche Führungen um 11:00 & 16:00 Uhr 
                                 (Auf Anfrage gibt es auch Sondertermine*)
Wo:                           Die Museumsräume befinden sich im  
                                 10. Stock
Wie funktioniert‘s:       Maximal 15 TeilnehmerInnen pro Führung

Kurator der Ausstellung: Dr. Marcello La Speranza

* Führungen ab ca. 10 Personen, Mo-Fr (ausgenommen Feiertags), bitte um ausschließlich telefonische Terminvereinbarung unter 0664/544 08 20.

Ab sofort können unsere Zoo-Besucher durch das großteils im Originalzustand erhaltene Stiegenhaus vom 9. Stock hinauf in Räume des 10. Stockwerks gehen. An den Wänden findet man ergänzend zur Ausstellung „Erinnern im Innern“ Wandtafeln, die insbesondere die Bauphasen des Flakturms Esterhazypark zeigen.

Warum befasst sich ein Zoo mit der Geschichte eines Flakturms und stellt, trotz eklatantem Platzmangel, entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung. Lesen Sie hier.

Abschließend darf noch darauf hingewiesen werden, dass auch die 22 Wandtafeln im Bereich der Nebenstiege vom 1. bis zum 3. Stock erhalten bleiben und dass für diese wesentliche Erweiterung unseres Angebotes keinerlei zusätzliche Gebühren verlangt werden. 
Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele davon Gebrauch machen!

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