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SAVE OUR OCEANS – eine künstlerische Initiative zum Schutz unserer Meere

03.11.2011 | Das Haus des Meeres unterstützt die Initiative des Künstlers Oliver von Feistmantl, der durch sein temporäres Kunstprojekt „Save our Oceans“ auf die Problematik des Plastikmülls im Meer aufmerksam machen will.

Eine 4m lange und 3m hohe Fischskulptur steht über den Müllcontainern des HDM um einen Themenbezug herzustellen. Die künstlerisch gestalteten Informationstafeln erläutern deutlich die Ernsthaftigkeit der Problematik.

Plastikmüll in den Ozeanen ist ein international bekanntes Umweltproblem. Er sammelt sich z.T. in riesigen Müllwirbeln (im Pazifik z.B. ist die Fläche größer als Deutschland!). Der an der Oberfläche treibende Plastikmüll ist nur ein geringer Teil. Etwa 70 Prozent sinken auf den Meeresgrund.

Viele Tiere sterben, weil sie sich im Plastikmüll verfangen oder ihn fressen. Sie bleiben in Bierkisten, Sechserpack-Plastikringen u.ä. hängen. Plastikmüll wird verhältnismäßig schnell in kleine Stücke zerrissen und dann oft von Tieren mit ihrem natürlichen Futter verwechselt. Häufig verhungern und verdursten die Tiere, da die Plastikteile ihre Mägen verstopfen. Zudem werden diese Fremdkörper an die Nachkommen verfüttert, denen das gleiche Schicksal droht.

Kleine Plastikteile wirken wie Giftmagnete. Wasserunlösliche, giftige Substanzen wie Quecksilber oder Pestizide heften sich im Wasser an die Oberfläche des treibenden Plastikmülls an. Meerestiere, die dieses Plastik mit Nahrung verwechseln, fressen und nicht sofort daran sterben, speichern die Gifte in ihrem Körper. Über die Nahrungskette erreicht die Giftbelastung auch die Jäger und somit schlussendlich den Menschen! Plastik kann somit auch uns vergiften!

Plastik bleibt für immer. Plastik ist ein Material, das in unserer Umwelt praktisch nicht abgebaut werden kann. Bis zu 450 Jahren kreist es in unseren Ozeanen. Jede kleinste Menge Plastik, die jemals hergestellt worden ist, existiert nach wie vor.

Der Großteil des Plastikmülls kommt über Flüsse ins Meer. Somit ist die Vermeidung auch ein Problem Österreichs und jedes einzelnen Bürgers! Einwegverpackungen aus Plastik sind die Hauptverursacher von Plastikverunreinigung.
Auch das Haus des Meeres leistet seinen aktiven Beitrag: Im Shop werden Sackerln aus Maisstärke, die biologisch voll abbaubar sind, verwendet. In der Cafeteria und im Personalbereich werden schon lange Kunststoffe getrennt gesammelt. Das wird auf den gesamten Besucherbereich ausgedehnt und durch "Save our Oceans" Hinweistafeln ergänzt. Damit konfrontieren wir unsere Besucher auch im Haus mit dem Problem Plastikmüll.

Wenn wir Plastik vermeiden und Kunststoffe trennen, leisten wir einen wirkungsvollen Beitrag zum Schutz der Ozeane und seiner Bewohner - aber auch zu unserer eigenen Gesundheit!

Ein Beitrag von wienweb.at



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