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Diskusfische: Wild- und Zuchtformen zu sehen03.04.2014

"Schönheit liegt im Auge des Betrachters."

So lautet der oft zitierte Spruch. Deswegen präsentiert nun das Haus des Meeres in einem speziellen Aquarium verschiedenste, überaus farbenfrohe Zuchtformen des Diskusfisches.
Wie die meisten Zoos hat es sich auch das Haus des Meeres zur Aufgabe gestellt, Tiere zu halten und zu zeigen, wie sie in der Natur vorkommen. Es sind dies allesamt Wildformen, also nicht über gezielte Zucht durch den Menschen veränderte Arten. Eine dieser ursprünglichen Arten, der Braune Diskus, wird seit kurzem in der Amazonas–Dschungel– Passage gezeigt.

Wir tun dies zum einen, weil wir den Menschen in der Stadt einfach unverfälschte Natur näher bringen möchten,  und zum anderen, weil einige dieser Tiere in ihrer Existenz massiv bedroht sind, und es daher wichtig ist, sie in ihrer ursprünglichen Art und Gestalt zu vermehren.  Nun haben wir uns trotzdem entschlossen dem so genannten „König der Süßwasserfische“ - dem Diskusbuntbarsch – ein eigenes Aquarium mit Zuchtformen zu widmen. Ist der doch der einzige unter den Zierfischarten, der aufgrund seiner Beliebtheit in Preisklassen von einigen hundert Euro vorstößt.

Seien es nun flächig hellblau gefärbte Tiere, gänzlich rote, oder Tiere mit einer Vielzahl an wellenförmigen Linien, ja selbst weiße, gelbe, oder geisterhaft graue Fische wurden aus den Wildformen herausgezüchtet. Nun können sich Besucher ansehen, wie Züchter das natürliche Erscheinungsbild des Fisches in den letzten 40 Jahren verändert haben, um andere Menschen durch Fische mit ausgeprägten Farben und einem auffälligen  Zeichnungsmuster zu erfreuen, und das alles gentechnikfrei.
Eingriffe in das Erbgut von Tieren durch Zuchtauslese, abseits von gentechnischen Maßnahmen, begleiten unser Dasein seit Abertausenden von Jahren und sind Teil unserer Kulturgeschichte. Davon zeugen nicht nur die unterschiedlichen Sorten von Äpfeln im Supermarkt, die vielen Hunderassen oder die regionalen Weinsorten der Thermenregion, sondern auch die seit rund 2.000 Jahren in China und Japan ausselektierten Farbspielrassen des Karpfen, die hierzulande als Koi bezeichnet werden. Seit einigen Jahren begrüßen Vertreter dieser Fische die Besucher des Haus des Meeres bereits beim Eingang und sind ein Besuchermagnet.

Nun können sich unsere Gäste im 10. Stock – im Viktor Otte Saal – nebst den Hammerhaien auch an den schillernden und farbenfrohen Diskusbuntbarschen erfreuen.

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Das Haus des Meeres braucht Ihre Hilfe!

Wir bedanken uns bei den vielen Spendern, die uns in einer finanziell prekären Situation unterstützt haben! Sie haben mit Ihrer Hilfe einen wichtigen Beitrag geleistet unseren Zoo durch die für uns alle schwere Zeit zu bringen.
Wir bedanken uns auch bei den Besuchern die uns die Treue halten und das Haus des Meeres mit ihren Besuchen unterstützen. Als privat geführtes, gemeinnütziges Unternehmen sind wir auf Ihre Eintrittsgelder angewiesen.

Wir benötigen jedoch weiter Ihre Hilfe in Form von Spenden und Patenschaften, denn einige geplante Projekte in unserem Zubau konnten wir Corona-bedingt nicht fertigstellen, da wir die vorgesehenen finanziellen Mittel für die Aufrechterhaltung des Betriebes verwenden mussten.

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