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„Ostereier-Fisch“ im Haus des Meeres

2018-04-05 | Jetzt lüften wir endlich ein lang und gut gehütetes Geheimnis: „Bei uns verstecken die Fische die Eier und nicht der Osterhase!“

Was hier ein wenig nach Tagespresse klingt, entspricht der Wahrheit. Selbstverständlich geht es dabei aber nicht um Ostereier, sondern um Fischeier. Natürlich machen das nicht alle Fische, aber für eine kleine Gruppe ganz besonderer Vertreter aus Asien trifft dies sehr wohl zu. Es handelt sich dabei um sogenannte Reisfische. Sie heißen so, weil einige Arten sehr häufig in Reisfeldern angetroffen werden.

Reisfisch mit Eiern

Die Fischgruppe, der etwa  vierzig Arten angehören, ist von Indien bis Japan und Indonesien weit verbreitet, aber farblich meist recht unscheinbar. Was sie aber alle miteinander auszeichnet, ist eine sehr auffallende Fortpflanzungsstrategie: Sie haben es sich zur Angewohnheit gemacht, ihre befruchteten  Eier, die zu Trauben verklebt werden, zu verstecken.

Eier werden traubenartig abgelegt – quasi Eierverstecken a la Osterhase

Dabei verfolgen die Weibchen je nach Art unterschiedliche Strategien, wie sie sich um ihre Nachkommenschaft kümmern:  Eine Gruppe streift die klebrigen Eitrauben bereits wenige Stunden nach der Befruchtung ab und verbirgt sie im Dickicht von Wasserpflanzen. Eine andere wiederum trägt sie bis zum Schlupf, was bis zu beinahe drei Wochen dauern kann, mit sich herum. Dazu formen sie aus ihren Bauchflossen eine Art Tasche, die die an einem Klebefaden hängenden Eier nach unten hin abschirmt.

Der Vorteil beider Methoden ist klar: Die erste – von uns liebevoll „Osterhasen“-Methode genannt – entzieht die Eier den Blicken potentieller Eierräuber, die zweite – wir nennen sie „Angsthasen“–Methode – gibt der Mutter die Möglichkeit, das Gelege gut behütet mit sich herumzutragen und bei Gefahr einfach mitzunehmen.

Erstmals, und auch nur für kurze Zeit, zeigt das Haus des Meeres nun vier verschiedene Arten Reisfische in der Abteilung für tropische Süßwasserfische im 2.Stock.

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