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Das Haus des Meeres feiert Geburtstag!

2012-11-26 | Einer der Ehrengäste war Bürgermeister Dr. Michael Häupl, der herzlichst gratulierte und die Torte selbst anschnitt...

Eigentlich haben wir inzwischen eine 60 jährige Tradition – 55 Jahre Verein Haus des Meeres und 5 Jahre Betriebs GmbH. Allerdings liefen die letzten 5 Jahre parallel und dennoch miteinander!

Die Betriebs GmbH wurde zum 50. Vereinsgeburtstag ins Leben gerufen, um den Zoologen einfach mehr Zeit für den Umgang mit den Tieren zu verschaffen und die Administration inklusive den gewünschten Investitionen dem „Betrieb“ zu übergeben.

Seither ist in beiden „Unternehmen“ unglaublich viel geschehen! Bei den „Tieren“ wurden großartige  und vorher nicht für möglich gehaltene Nachzuchterfolge erzielt. Alle drei Tier-Kuratoren unter der Leitung von Dir. Dr. Michael Mitic können in ihren Verantwortungsbereichen auf Projekte verweisen, die uns alle vom HDM Team auch ein wenig mit Stolz erfüllen. So gelang es Dr. Daniel Abed-Navandi, das erste europäische Zuchtbuch eines Binnenlandes für Meerestiere ins Leben zu rufen. Ferner entwickelte er unser „Brandungsriff“ und zuletzt das neue Steinkorallenbecken.  
Mag. Michael Köck wiederum startete eine weltweite Initiative zur Erhaltungszucht und Wiederansiedelung von Mexikanischen Hochlandkärpflingen, den „Goodeiden“ und leitete den Umbau in „seinem“ Tropenhaus. Dr. Robert Riener, zuständig für Reptilien und Schlangen und unseren „Krokipark“, gelangen ebenfalls sehr beachtete Nachzuchten, wie zuletzt bei Chamäleons und Echsen. Bei der Schildkrötenhaltung ist er inzwischen ein namhafter und oft  zitierter Experte geworden.

Die Leistungen des „Betriebes“ unter der Leitung von Hans Köppen waren in dieser Zeitspanne nicht weniger respektabel. Nach der Errichtung des „Krokiparks“ oberhalb der neuen Eingangshalle mit Shop, der  Cafeteria mit Wintergarten, der durchgängigen Freitreppe ,  des „ gläsernen Lifts“ und vielen weiteren  Neubauten zwischen dem 6. und 8. Stock für Riesensalamander, Gilamonster und Chamäleons, der Terrassensanierung samt Freigehege für Schildkröten, kam 2010 der Bau des Brandungsriffs. Der nächste Höhepunkt war die Errichtung des ersten europäischen Tiefseebeckens 2011 für  japanische Riesenseespinnen. Eine große  logistische Herausforderung – ähnlich wie beim Brandungsriff. 2012 kam dann das zweite Tiefseebecken mit den Nautilus oder „Perlbooten“ und schließlich das Steinkorallenbecken. Seit einigen Tagen ist das gesamte Haus erstmals klimatisiert! Ein Hit für Besucher und Mitarbeiter! Schließlich ist ein weiterer Bereich gerade im Entstehen. Anfang Dezember erfolgt die Eröffnung der „Höhle“, einer  Nachttierabteilung im 8. Stock. Nach einer  alten Idee von Prof. Dr. Kurt Kolar und ständigen Interventionen von Prof. Dr. Alfred Radda wird damit auch ein erster Schritt in eine neue Dimension gesetzt.

Auch unser größtes und heiß umkämpftes Projekt läuft inzwischen auf vollen Touren. Der Dachausbau – endlich!  Nach der 2/3 Mehrheit bei der Bürgerbefragung 2009 für unser Projekt gab es unglaubliche und völlig unvorhersehbare Hindernisse durch die zuständigen Behörden, die letztlich dazu führten, dass wir statt in die Höhe in den Turm hineinbauen müssen. Um dies zu ermöglichen, musste die völlig desolate Dachbetondecke mit rund 700 Tonnen Stahlbeton entfernt werden. Ein ungeheuer kostenintensives Unterfangen. Durch das Aufsetzen einer neuen Decke entsteht im 10. Stock ein Raum mit 4 Metern Höhe, davor waren es behördlich nicht zugelassene 1,90 Meter. Auch der von uns konzipierte und behördlich abgestimmte Balkon scheiterte letztlich am Kunstwerk. So muss auch dieser Balkon statt nach außen im Innenbereich errichtet werden.  Da die Verlängerung der Außenstiege aufs Dach ebenso abgelehnt wurde wie die Errichtung der Panoramalifte – das „Kunstwerk“ aus 1991 war auch hier im Weg – planten wir nun die Treppe samt einem Aufzug im ehemaligen „Radarschacht“. Natürlich zu Lasten vorher projektierter Aquarien.  Aber zumindest ein neues Becken mit 150.000 Litern Systemmenge wird es geben – für unsere Hammerhaie! Am neuen Dach schließlich kommt ein 180 m2 Glashaus und rundherum eine Besucherterrasse mit dem zweifellos schönsten Blick auf Wien! Natürlich sind diese Investitionen – ohne Steuergelder – nur mit aufzunehmenden Fremdmitteln zu schaffen, aber wir vertrauen unseren Gästen, die durch vermehrten Besuch dazu beitragen sollten, dass wir die Monatsraten pünktlich begleichen können!

Unsere Institution hat nach dem Riesenrad die größte Besucherfrequenz der „Privaten“ in Wien.
Wir wünschen uns, dass durch die vielen Neu- und Umbauten schon bald Platz 1 erreicht werden kann!

Ich darf ich  Sie an dieser Stelle bitten:  „Besuchen Sie uns und empfehlen sie uns auch weiter!“

Franz Six, Geschäftsführender Präsident

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