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2020-09-20 13:29 | https://www.haus-des-meeres.at/en/About-Us/News/iNewsId__433.htm
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Gaviale, sensationelle Neuzugänge!2015-10-21

Unter großen Anstrengungen ist es dem Haus des Meeres gelungen, ein Pärchen dieses mit seiner langen und schlanken Schnauze absolut außergewöhnlichen und extrem bedrohten Krokodils nach Österreich zu holen.

Die beiden Gaviale, welche das Team um Kurator Dr. Robert Riener aus einem anderen Zoo zu uns geholt hat, bezogen unsere großzügige und speziell für eine so anspruchsvolle Krokodilart konzipierte Tropenanlage „Krokipark“. Das etwa 20 Jahre alte Männchen misst knapp 4 m – ein wahrhaft mächtiges Tier, das 10jährige Weibchen erreicht stolze 2,5 m.

Sunda-Gaviale, lateinisch Tomistoma schlegelii,  gehören mit über 5 Metern Länge zu den größten Krokodilarten überhaupt und erreichen ein geschätztes Alter von über 70 Jahren. Ihre Heimat sind die Flüsse, Seen und Sumpfgebiete der Malayischen Halbinsel, Sumatras und Borneos, wo sie sich hauptsächlich von Fischen, aber auch von Wasservögeln u.ä. ernähren. Trotz ihrer Größe und der furchterregenden Zähne sind sie eher scheue Krokodile, die dem Menschen in der Regel nicht gefährlich werden.


Einst in seiner südostasiatischen Heimat relativ zahlreich, existieren heute nur noch kleine, meist kaum noch überlebensfähige Restpopulationen. Der Sunda-Gavial ist zur Fortpflanzung auf die einzigartigen Torfmoos-Sümpfe seines Lebensraumes angewiesen, welche jedoch immer mehr durch legale und illegale Abholzung, Waldbrände und Trockenlegung für landwirtschaftliche Nutzung zerstört werden. Auch die Fischerei bedroht dieses große Krokodil, da sich die Tiere mit ihren langen Schnauzen in den Netzen verheddern und zugrunde gehen.

Über die Lebensweise dieser rätselhaften und stark bedrohten Krokodilart in freier Wildbahn ist praktisch nichts bekannt. Auch in zoologischen Einrichtungen ist die Art kaum zu finden und Nachzuchterfolge gelten bisher als seltene Glücksfälle.

Das neue Gavial-Pärchen: er (im Hintergrund) misst knapp 4m

Das Haus des Meeres ist zuversichtlich, sowohl zum biologischen Verständnis dieser geheimnisvollen Krokodile als auch durch Nachzucht zu deren Erhalt einen wichtigen Teil beitragen zu können.

Für unsere Besucher aber bedeutet es nach dem Tod unseres „Kroki“ vor ziemlich genau einem Jahr, wieder ein wirklich großes Krokodil – noch dazu ein ganz besonderes mit dieser langgezogenen aber schmalen Schnauze – bestaunen zu können.

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