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2020-09-20 13:29 | https://www.haus-des-meeres.at/en/About-Us/News/iNewsId__440.htm
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Schwimmende Schachtel voraus!2015-11-26

Das Haus des Meeres freut sich über einen neuen Bewohner, einen jungen Kuhfisch. Wegen seines atypischen Aussehens als Fisch wird er gerne als "herzigster Fisch der Welt" bezeichnet. Und bei ihm ist wirklich vieles ungewöhnlich:

 

Junger Kuhfisch, oft als  „herzigster Fisch der Welt“ bezeichnet, ca. 2cm groß

Sein Körper ist nicht fisch- sondern schachtelförmig. Oberhalb der Augen und unterhalb des Schwanzes befinden sich bei erwachsenen Tieren zwei auffällige Hörner, die Fressfeinden signalisieren, dass das Verschlucken dieser „Schachtel“ eine große mechanische Herausforderung darstellt. Er schützt sich außerdem, indem seine Haut das starke Gift „Pahutoxin“ erzeugt, das für eine gehörige Magenverstimmung beim Räuber sorgt. Und zuletzt ist der Fischkörper von kleinen, fest miteinander verzahnten Schildern umhüllt, die einen besseren mechanischen Schutz bieten als gewöhnliche Fischschuppen.



Erwachsene Kuhfische besitzen Hörner – als Schutz vor Fressfeinden, beide Fotos: (c) Jutta Kirchner

Beobachtet man schwimmende Kuhfische, wird bald ersichtlich, warum all diese Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind: Selten noch hat man tollpatschiger wirkende Wasserlebewesen gesehen – verglichen mit Kuhfischen erscheinen selbst Quallen wendig und schnell. Kuhfische treiben ihren starren Schachtelkörper mit drei kleinen Flossen an und die daraus resultierende Bewegung erinnert vielmehr an eine schwirrende Hummel oder einen überladenen Hubschrauber als an einen Fisch.



Unser Kuhfisch-Jungtier liebt Bananen. Er ist nicht nur der herzigste sondern auch der seltsamste Fisch – zumindest im Haus des Meeres

Hauptnahrung der im Indopazifik vorkommenden Kuhfische sind im Korallensand vergrabene Krebse und Würmer, die mit einem konzentrierten Wasserstrahl aus der Mundhöhle freigespült werden. Unser neuer Hausbewohner (er lebt im 3. Stock) zieht allen angebotenen Meeresfrüchten allerdings Bananen vor,  wie gesagt: ein in vielfältigster Weise ungewöhnlicher Fisch.

Fotos: Günther Hulla, Jutta Kirchner

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