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2020-06-02 17:44 | https://www.haus-des-meeres.at/en/About-Us/News/iNewsId__641.htm
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Silberäffchen als neuerster Zugang im Haus des Meeres

2018-12-13 | Dem einen oder anderen Besucher werden die quirligen Äffchen mit dem silbrig-weißen Fell vielleicht schon aufgefallen sein.

Tatsächlich laufen die drei Kerlchen erst seit wenigen Tagen in unserem Tropenhaus frei, nachdem sie eine mehrwöchige Eingewöhnungszeit hinter sich gebracht haben. Die 20-30 cm große Äffchenart stammt aus Südamerika,  frisst Früchte, Blätter sowie Insekten und schlürft am liebsten Baumsäfte. Unsere drei Tiere sind Nachzuchten, die wir von einem befreundeten Zoo übernommen haben.

Verschiedene Affenformen zu vergesellschaften ist nicht immer einfach. Manche Arten können sich überhaupt nicht riechen, während andere wunderbar miteinander auskommen. Hier spielen vor allem Erfahrungsberichte anderer Zoos eine große Rolle - ein weiterer Grund, warum  das Haus des Meeres als wissenschaftlich geführter Zoo intensiven Kontakt zu anderen Einrichtungen pflegt. Die von uns angedachte Kombination aus Spring- und Braunrückentamarinen, Weißkopfsakis und Silberäffchen funktioniert in ähnlicher, aber nicht identer Zusammensetzung bereits in anderen Zoos, von daher standen unsere Chancen von Beginn an nicht allzu schlecht.

Nichtsdestotrotz muss man beim Zusammengewöhnen sehr vorsichtig vorgehen. Die Tiere müssen langsam und behutsam aneinander gewöhnt werden, damit eventuelle Unverträglichkeiten frühzeitig erkannt werden können. Erst wenn alles auf ein voraussichtliches Gelingen hindeutet, werden weitere Schritte überlegt. Dennoch ist das Öffnen der trennenden Türen letztendlich ein ungewisser Augenblick und erfordert ständige Bereitschaft der Belegschaft, denn Affen sind nicht zimperlich, wenn sie sich nicht ausstehen können. Da wird dann  geschrien, gejagt, gebissen und gekratzt, was das Zeug hält.

Zum Glück blieb uns ein solches Szenario vollkommen erspart und die kleinen Äffchen schienen sich vom ersten Augenblick an gut zu verstehen. Einzig und allein unsere Weißkopfsakis, die von einer unstillbaren Neugier getrieben zu sein scheinen, versuchen ab und zu einen der Silberäffchen vorsichtig zu berühren - wohl um zu testen, ob sich das Fell wirklich so seidig anfühlt wie es aussieht. Dann nehmen die kleinen Kerlchen mit dem Engelshaar zur Sicherheit aber schnell Reißaus. Man weiß ja schließlich nie, was der große Affe vorhin in seinen Fingern hatte, aber sicher ist, dass man das mit Garantie nicht auf seinem Silberfell haben möchte.

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