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Dachausbau aktuell

Am 1. Februar war ich noch optimistisch. Von Seiten des Fachbeirates wurde betont, dass wir auf einem "guten Weg" wären und tatsächlich fand auch die nächste Sitzung bereits am 22. März 2011 im "kleinen Kreis" statt.

Klein war der Kreis zwar nicht, aber das Gesprächsklima deutlich besser und konstruktiv. Der Leiter der MA 19 wurde von den anderen Teilnehmern zum Vorsitzenden des "Kooperativen Optimierungsprozess" gewählt um nun rasch zu einem Ergebnis zu kommen. Anstelle eines großen Wettbewerbs sollten nun maximal 5 Architektenbüros eingeladen werden, die einmal im Monat gemeinsam mit uns die Erfordernisse und Möglichkeiten diskutieren sollten. Bis September sollte der endgültige Plan und bis Dezember 2011 die Baubewilligung möglich sein, war die Aussage. Leider vergingen die nächsten Monate ohne jeglichen Termin – auf unsere Rückfragen wurde uns mitgeteilt, dass es zunächst ein Gespräch mit Frau Vizebürgermeisterin Mag. Vassilakou und der Bezirksvorsteherin Frau Kaufmann geben sollte und Terminprobleme bestehen würden.

Schließlich fand am 5. Juli 2011 ein Gespräch im Rathaus statt, wobei Frau Mag. Vassilakou gleich eingangs betonte, dass sie unser Projekt inzwischen kenne und die Idee des Dachausbaus für gut befinden würde. Sie meinte auch, dass nun eine rasche Abwicklung anzustreben wäre.

An uns gerichtet meinte sie, dass wir noch Wege finden sollten, um die beanspruchte EPK Fläche so gering als möglich zu halten. Diesem Wunsche schloss sich Bezirksvorsteherin Kaufmann an und wir verblieben so, dass wir mit neuen Vorschlägen demnächst in die Bezirksvorstehung kommen sollten.

Für alle, die mit der Kurzbezeichnung EPK Fläche nichts anfangen können – es handelt sich um gewidmetes Parkgebiet – unabhängig davon, ob die Flächen begrünt oder asphaltiert sind. Bis zur ersten Bewilligung für eine äußerliche Veränderung des Turms wurde der Park im Wesentlichen von der MA 42 verwaltet. Als nun
die gemeinsame Baubewilligung für den etwa 20 Meter Höhe umfassenden Dachausbau der Arcotel Gruppe (KEM) und unser Tropenhaus erteilt wurde, kam der Grund rund um den Flakturm inklusive Zufahrt in die Verwaltung der MA 34, die auch für den ehemaligen Flakturm als Eigentümervertreterin agiert.

Auf der Fläche vor dem Eingangsportal wurde der KEM eine zweigeschossige Eingangshalle sowie Panoramalifte bewilligt. Insgesamt wurden vor 13 Jahren 260 m² bzw. mit den geplanten 4 Aufzügen 340 m² EPK Fläche für die Verbauung freigegeben.

Arcotel wollte später ein Hotel statt des "Kaffee Erlebnis Museum" bauen , reichte dafür neue Pläne ein und scheiterte damit schließlich beim Verwaltungsgerichtshof , das ist ja bekannt. Dass die erteilte Baubewilligung für das KEM nach 4 Jahren verlängert wurde und somit 8 Jahre rechtgültig war, dürfte jedoch mancherorts in Vergessenheit geraten sein. Bald nach dem endgültigen Fristverfall im Jahre 2006 mieteten wir im Zuge einer Zusammenfassung unserer diversen Teilverträge auch dieses EPK Gebiet an. Soweit die Vorgeschichte.

Um die nun geplanten Panoramalifte durch einen Zubau der Eingangshalle errichten zu können, brauchen wir die Zustimmung des Bezirks.Damit sind wir wieder beim eigentlichen Thema. Der Bezirk verlangt eine Verkleinerung des erforderlichen Zubaus auf unserer Untermietfläche, deren Planung nicht nur die Ein- und Ausstiegstelle für beide Lifte sondern auch einen Kinderwagenabstellplatz beinhaltet. Es wird die Meinung vertreten, dass dadurch wertvolle EPK Fläche verloren gehen würde.

Dass wir jedoch mit einem der beiden Lifte die Dachterrasse auch für Besucher zugänglich machen, die keinen Zooeintritt bezahlen, wird offenbar nicht gewürdigt. Am Boden würden wir rund 50 m2 verbauen – die Dachterrasse würde begehbare 300 m2 aufweisen. Für den Lift würden wir – wie versprochen – nur einen Betriebs- und Erhaltungskostenbeitrag verlangen.

Am 26. Juli 2011 fand nun die vorerst letzte Sitzung in der Bezirksvorstehung statt. Dabei kam heraus, dass nun zunächst die Transaktion des Turmes abgewartet und erst danach über unsere Baupläne befunden wird. Mehr zum Thema „Transaktion" lesen Sie bitte unter diesem Titel ebenso in der "Geschichte".

Es ist somit zu befürchten, dass der Dachausbau nicht - wie geplant und im Zuge der Bürgerbefragung von uns in Aussicht gestellt - im Herbst dieses Jahres begonnen werden kann. Abschließend erlaube ich mir nochmals auf drei Fakten hinzuweisen:

1.) Bei der Baubewilligung für den KEM Aufbau und unseren Tropenhauszubau, fand kein Architektenwettbewerb und auch kein „Kooperativer Optimierungsprozess" statt. Die gemeinsame Baubewilligung stammt vom 06.11.1998 und hatte zunächst 4 Jahre Gültigkeit. Wir bauten unser Tropenhaus und eröffneten am 7.9.2000 – die Arcotelgruppe beantragte eine Verlängerung der Bewilligung für den Dachausbau, deren Wirksamkeit im November 2006 endgültig erlosch.

2.) Für den Dachausbau wurde vor 13 Jahren eine Zubauhöhe von ca. 20 Metern schriftlich genehmigt. Uns ließ man wissen, dass die beabsichtigte Höhe von 12 Metern keine Chance hat und maximal 10% - also 4,80 m sowie ein Dachausbau möglich wären.

3.) Bei der Baubewilligung für unsere neue Eingangshalle und den „Krokipark" vor 4 Jahren fand ebenfalls kein Wettbewerb statt.
Den Dachausbau würden wir in gleicher Weise (Glas, Stahl, Aluminium) wie die beiden anderen Zubauten vornehmen, damit das Gesamtbild harmonisch wird. Nach der verordneten Reduktion unserer Pläne handelt es sich im Wesentlichen nur mehr um eine Einhausung des geplanten 1 Mio. Liter Aquariums und die Dachterrasse samt erforderlichen, im Winkel von 45° zurückgesetzten Dacheinrichtungen wie Einstiegsbereich ins Aquarium, Sanitärbereich, Liftstation, Stiegenhaus etc.

Langsam stellen wir uns die Frage, warum man uns nicht so behandelt wie die KEM der Arcotelgruppe vor 13 Jahren. Im Gegensatz zur Genannten sind wir ein gemeinnütziges Unternehmen, nicht gewinnorientiert sondern der Allgemeinheit im Bereich Bildung und Kultur verpflichtet. Weitergehende Vermutungen über andere Nutzungspläne würden die Seriosität dieses Berichtes beeinträchtigen. Das zuletzt von einer Investorengruppe forcierte 90 Meter hohe Hotelprojekt wurde jedenfalls- zu Gunsten unseres Projektes - von der Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt.

Unser „Motto" lautet auch weiterhin: Bei den Fakten bleiben."

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