2018-04-19 15:23 | https://www.haus-des-meeres.at/en/History/iHistoryId__209.htm
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Alles neu ...

 

Das Jahr 1980 war überaus turbulent. Die geplante Subventionierung durch das Volksbildungswerk kam nicht zustande. Ich kann nur vermuten, dass die Teilung der MA 7 im Jahre 1979 mitentscheidend war. Während das Volksbildungswerk im Bereich der MA 7 blieb, kam das HAUS DES MEERES in die neu geschaffene MA 13 und es wurde von Anfang an strikt darauf geachtet, dass keine Doppelsubventionierung erfolgt. 

Erich Brenner wollte Veränderungen von Grund auf und er wollte sich ein vertrautes Umfeld schaffen. So war es nicht weiter verwunderlich, dass plötzlich an die zwanzig Anträge um Mitgliedschaft vorgelegt wurden – nahezu ausschließlich Funktionäre und Mitarbeiter des Volksbildungswerkes, wo er ja zuletzt in verschiedenen Funktionen tätig war. Um dieser Flut entgegenzutreten, ersuchte ich daraufhin Freunde und KollegInnen dem Verein beizutreten – die Situation wurde daraufhin wieder ausgewogen. 

Obwohl Brenner durch seine bereits 1978 vollzogene Kooptierung in den Vorstand ja den Betrieb und die handelnden Personen kannte, schwirrten plötzlich Gerüchte durch die Gegend, die sowohl gegenüber Herrn Schlosser als auch gegenüber anderen Kollegen äußerst unerfreulich und unzutreffend waren. So lautete z.B. ein Gerücht, dass ich nur deshalb im HDM wäre, weil ich den Flakturm an IBM "verhökern" möchte! Damals waren wir Mieter von drei Stockwerken (!) 

Im Gegensatz zu Schlosser, der seinerzeit sein Geld für den Neustart eingebracht und sich allein dadurch eine starke Position geschaffen hatte, war Erich Brenner ein bestellter Geschäftsführer. 

Die Strukturen des Vereins waren erkennbarer und stärker geworden und daher musste er natürlich auch den Vorstand in die Planungen einbeziehen. Verständlich, dass er manchmal nicht erfreut war und ziemlich aggressiv reagieren konnte. Als Nebenerwerb-Taxiunternehmer, war er ja selbstständiges Handeln gewohnt… 

Unabhängig von diesen Problemen (keine Subvention, Mitsprache der Vereinsorgane) begann er aber unverzüglich mit der technischen Instandsetzung der Anlagen, die teilweise auch wirklich dringend sanierungsbedürftig waren. Dabei bewies er großes Fachwissen und Organisationstalent.

Beim Versuch auch andere Mitarbeiter zu gewinnen, musste er jedoch erkennen, dass es nicht einfach war, gute Leute für die Arbeit in einem fensterlosen Bunker zu bekommen. Schlosser hatte bei der Übergabe noch darauf hingewiesen, wie schwer es ist, gutes Personal zu bekommen. „Nach einiger Zeit bekommen alle in dem finsteren Turm den Bunkerwurm“! 

Präsident Jungwirth und der gesamte Vorstand bestehend aus den Herren Rath, Binder, Frostl, Schuh und Haas und meiner Wenigkeit, nahmen die Wahl bei der Generalversammlung am 6.10. an und auch die Kooptierung von Dr. Alfred Radda wurde bestätigt. 

Am selben Tag gab es auch ein Gespräch bei der MA 13, welche die bestehenden Differenzen mit dem Volksbildungswerk zum Anlass nahm um festzustellen, dass man " unsere Entscheidung als autonomer Verein" zur Kenntnis nimmt, eine Zusammenarbeit jedoch empfiehlt. Gleichzeitig wurde uns direkt eine beachtliche Subvention für das laufende Jahr zugesagt. 

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