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2022-10-07 08:18 | https://www.haus-des-meeres.at/en/History/iHistoryId__471/hyear__2014/hyearFT__2021-2012.htm
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Babyboom

Nachzuchten bei Piranhas sind eher selten. Bei uns im Haus des Meeres ist das Brutpflegeverhalten der Piranhas des Öfteren, auch von mehreren Paaren gleichzeitig, zu beobachten. Beim letzten Ablaichen gelang es uns schließlich einige Eier aus einem kaum zu erkennenden Gelege abzusaugen und zu erbrüten. Mittlerweile sind die Jungfische bereits richtige Halbstarke, knapp 2cm lang und sehen schon wie kleine Piranhas aus - und sie benehmen sich ihren Artgenossen gegenüber auch ein wenig ruppig! Da wird schon mal hin gebissen oder der Unterlegene gejagt. Jedenfalls freut sich Süßwasserkurator Mag. Michael Köck über diesen Erfolg. Zurecht!

In unserer herpetologischen Abteilung gab es ebenfalls einen Babyboom. Mag. Dr. Robert Riener konnte nach den Köhler- und Waldschildschildkröten nun auch bei den Baumhöhlenkrötenlaubfröschen, den Zipfelkrötenfröschen und den Stachelleguanen Nachwuchs feststellen.

Der imposante, handgroße Zipfelkrötenfrosch ist ein perfekt getarnter Bodenbewohner der Regenwälder Borneos. Er lauert unbeweglich auf vorbeilaufende Beute, die er dann blitzartig verschlingt. Durch seine Färbung und die Hautzipfel an Nase und Augenlidern ist er zwischen den braunen Blättern des Waldbodens beinahe unsichtbar. Hier freuen wir uns besonders über die gelungene Nachzucht, denn jahrelange Arbeit und Erforschung der Fortpflanzungsbiologie dieser Art waren notwendig, um sie zur Eiablage zu bewegen und nicht zuletzt, um die empfindlichen Kaulquappen erfolgreich großzuziehen.

Eine völlig andere Fortpflanzungsstrategie als die amphibischen Frösche verfolgen hingegen die Reptilien. So auch unser Stachelleguan. Aber nicht nur, dass sich seine Eier - entgegen jener der Frösche - vom Wasser unabhängig entwickeln, treibt er es mit der Brutfürsorge noch ein Stück weiter. Er ist lebendgebärend und bringt bereits fertig entwickelte Jungtiere zur Welt anstatt Eier zu legen. Bei uns sind es derzeit 12 gesunde Babys (von einem Muttertier!), welche im Jungtierterrarium neben der großen Anlage der Eltern im 7. Stock zu beobachten sind.

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