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2022-09-29 15:29 | https://www.haus-des-meeres.at/en/History/iHistoryId__609/hyear__2020/hyearFT__2021-2012.htm
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HDM Bashing?

Einige Architektur- und Restaurantkritiker haben unseren Zubau und unser Restaurant „360° Ocean Sky“ in diversen Tageszeitungen ziemlich negativ und nicht selten auch untergriffig beurteilt. 

Nahezu im wöchentlichen Abstand gab es Artikeln, die – oft mit sehr ähnlicher Wortwahl – sowohl die Optik der vorderen Fassade als auch die Qualität unseres Restaurants kritisierten. Unsere jeweiligen Stellungnahmen wurden ignoriert!

Auffallend dabei war, dass die Leistungen unserer gemeinnützigen Institution, die vor 63 Jahren neues Leben in den Flakturm gebracht hat, mit keinem Wort gewürdigt wurde.

Nun, selbstverständlich setzen wir uns mit kritischen Meinungsäußerungen auseinander. Das geschieht z.B. auch regelmäßig in den sozialen Medien, wo wir in der Regel bei einer Höchstzahl von 5 mit 4,5 Sternen bedacht werden. Auch in diesen Foren wird zum Teil Kritik geübt, aber in Summe überwiegt bei weitem die Zustimmung zu unserem HAUS DES MEERES und zu unserem Zubau, der – abgesehen vom neuen Veranstaltungssaal – erst Zug um Zug in den nächsten Wochen und Monaten eröffnet wird.

Unser Restaurant „360° Ocean Sky“ verfügt über ein angenehmes Ambiente und ein umfangreiches Serviceteam, welches überall als sehr freundlich und kompetent bezeichnet wird. Also richtete sich die gelegentliche Kritik an die Küche, wo wir seit einigen Wochen einen neuen engagierten und kompetenten Küchenchef gewinnen konnten, der auch die letzten Zweifler überzeugen wird.

Warum wir als Betreiber eines weltweit anerkannten und 5-fach zertifizierten Zoos keine Verpachtungen vorgenommen haben sondern im Selbsteintritt zwei Gastrobetriebe und einen Shop betreiben und mit der „Kultur Welle“ und vielen anderen wissenschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen unser Angebot abrunden liegt daran, dass wir selbst überall dort eingreifen können, wo es Verbesserungsbedarf geben sollte. Außerdem hat unser Management schon oft bewiesen, dass wir lernfähig sind!

Betreffend Zubau verweise ich auf die vielen Berichte meinerseits über die jahrelange Vorgeschichte.

Die ursprünglich angedachte totale Transparenz war aufgrund diverser Bauvorschriften nicht im angedachten Maße umsetzbar. Insider wissen, dass ich nach dem Muster der Kuppel des Berliner Reichstag Gebäudes die beiden Seitenstiegen sowie die Vorderfronten durchgehend aus Glas vorgeschlagen habe. Die Gäste sollten durchgängig zu sehen sein und von überall uneingeschränktem Ausblick auf unsere wunderbare Stadt haben.

Leider verlangte die Baubehörde zusätzlich zu einer Unzahl von technischen Geräten zur Be- und Entlüftung, zur Heizung und Kühlung, zur Lufterneuerung etc. zusätzliche isolierte Metallelemente „zwecks Vermeidung von Hitze- oder Kälteeintrages“, sodass die ursprüngliche Visualisierung nicht zur Gänze umgesetzt werden konnte. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb gefällt das vorläufige Ergebnis einer Vielzahl der Bevölkerung einschließlich der Anrainer, die von Anfang an in die Planung eingebunden waren.

Gänzlich unerwähnt von den Fassadenkritikern blieb auch die höchste Grünwand Österreichs, wo 8.600 Pflanzen für ein exzellentes Kleinklima sorgen und gleichzeitig das Problem mit dem abbröckelnden Beton ein für alle Mal gelöst wurde. SICHERHEIT für unsere Gäste wird bei uns auch weiterhin großgeschrieben!

Ebenfalls keinerlei Erwähnung fand unser neues Solardach, welches den ehemaligen Flakturm mit dem Zubau optisch und organisch miteinander verbindet und noch dazu sämtliche neuen Zoobereiche mit Eigenstrom versorgt.

Wenn man aber schon gar nichts Positives über den Zubau schreiben wollte, hätte man wenigstens erwähnen können, dass wir seit dem Jahre 2010 keine Subventionen mehr erhalten haben und auch den Zubau selbst finanzierten!

Natürlich konnten wir nicht mit den Auswirkungen des Corona Supergaus rechnen und hätten im Ernstfall auf das Epidemie Gesetz 1950 vertraut. Nicht nur, den zusätzlich wurde mit der „Sorgfalt des ordentlichen Kaufmannes“ bereits vor vielen Jahren eine Betriebsunterbrechungsversicherung abgeschlossen. Bisher warten wir allerdings vergeblich - wie so viele - auf eine Ausgleichszahlung!

Mir ist schon bewusst, dass viele der Meinung sind man soll Kritik unwidersprochen hinnehmen um nicht noch mehr „Wasser auf die Mühlen“ zu lenken. Dagegen spricht allerdings ein weiteres Sprichwort, nämlich: “ Wer schweigt, stimmt zu“ und unsere eigene Meinung wollen wir Ihnen auch weiterhin nicht vorenthalten.

Besuchen Sie uns bitte und urteilen Sie selbst! 

Franz Six 

 

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