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Forschungspreise Haus des Meeres

28.01.2020 | Das Haus des Meeres vergibt in bereits langjähriger Tradition hochdotierte Stipendien und Preise an junge Wissenschaftler, die sich der Erforschung und dem Schutz von Leben in Süß- und Salzwasser verschrieben haben.

Am 23.1.2020 wurde beim „Haus des Meeres – Science Day“ die biologische Forschung in allen Facetten gefeiert, exzellente Forschung gewürdigt und der Austausch von Studierenden, WissenschafterInnen, Vivaristen und begeisterten Besuchern in spektakulärem Ambiente ermöglicht. Unter Ehrenschutz von Altbürgermeister Dr. Michael Häupl, der es zwar voriges Jahr sehr genossen hat (siehe Bild unten links), heuer aber krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen konnte, überreichte der Präsident des Vereins „Haus des Meeres Wissenschaft & Forschung“ Univ. Prof. Dr. Walter Hödl (auf den Fotos immer rechts) gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. Jörg Ott (auf den Preisträgerfotos immer links), Ehrenvorsitzender der Haus des Meeres Privatstiftung, die mit jeweils  € 6.000.- dotierten Preise.

Das Ferdinand-Starmühlner-Stipendium wurde an Marie Pfeiffer vergeben, die in ihrer Masterarbeit an der BOKU die holzzersetzenden Organismen im burgenländischen Fluss Lafnitz und die ökologische Bedeutung von Holz in Fließgewässern untersucht.

Lisa-Maria Schmidt konnte mit Ihrer Masterarbeit zur Auswirkung von Lichtverschmutzung auf die Bewohner von Korallenriffen im Roten Meer, die unabhängigen GutachterInnen überzeugen und kann mit Unterstützung des Rupert-Riedl-Stipendiums nun sorgenfrei ihre Daten am Naturhistorischen Museum Wien auswerten.

Der renommierte Hans und Lotte Hass-Preis für Meeresökologie ging diesmal an Sarah Zauner, MSc. (Universität Wien), die in den weltweit bedrohten Seegraswiesen die faszinierende Symbiose von Mondmuscheln, Seegras und Bakterien untersucht – deren Zusammenspiel ist nicht nur für Forscher interessant, sondern hat auch Auswirkungen auf unser Weltklima.

Gemeinsam mit dem Österreichischen Verband für Vivaristik und Ökologie (ÖVVÖ) wurden weiters erstmals Hobbyforscher ins Rampenlicht gerückt. Die Schülerin Melanie Schwayer gewann für Ihr Projekt an der LFS Hollabrunn zur Aufzucht von Chinesischen Rotbauchunken den „Junge Forscher-Preis“. Der Vivaristikpreis wurde an die Internationale Schildkröten Vereinigung für ihr langjähriges volksbildnerisches Wirken und ihr Engagement im Artenschutz verliehen.  Eine unterhaltsame Podiumsdiskussion, die Einblicke in die oftmals verborgene aber nicht minder faszinierende Forschungsarbeit im Haus des Meeres gewährte, rundete den Abend über den Dächern Wiens ab.

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