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13.08.2020 22:01 | https://www.haus-des-meeres.at/de/Geschichte/iHistoryId__13.htm
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Emmerich Schlosser

Im Jahr 1979 hatte der damalige Geschäftsführer Emmerich Schlosser nach 14 jähriger Tätigkeit entschieden, wieder nach Australien zu gehen. Unter seiner Verantwortung als Geschäftsführer war der schwierige Wiederaufbau voll in Gang gekommen. Viele neue Bereiche wurden geschaffen und der Tierbestand durch regelmäßige Fangfahrten gesteigert.

Ohne Emmerich Schlosser hätte es den Fortbestand des Haus des Meeres wohl nicht gegeben. Für seine großen Verdienste wurde ihm zum Abschied die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Emmerich hatte alles versucht um die Tierschau auszubauen und für die Besucher attraktiver zu gestalten. Von ursprünglich 2 halben Stockwerken hinterließ er vom Erdgeschoss bis zum 3 Stock ein vollausgebautes Vivarium mit einer Vielzahl seltener Tiere und Pflanzen.

Da anfangs viel zu wenig Geld in die Kassen floss, versuchte er parallel gemeinsam mit der Fischzucht Pottenbrunn, Herrn Dr. Grünseid auch einen Handel mit Korallenfischen aufzubauen. Das Geschäftslokal im 11. Bezirk wurde von Konrad Haas betreut. Er verkaufte auch Teile seiner großen Sammlung von "Ethnographischen Schaustücken" aus Papua/Neu Guinea und große Teile seiner geliebte Schnecken- und Muschelsammlung, nur um in Wien ein Auskommen zu haben und im HDM weiterbauen zu können. 

Dass er sich mit den "Schlangenmenschen" eingelassen hatte, war zwar verständlich, weil er sich dadurch mehr Besucher erhoffte und persönlich über reichliche Erfahrung mit diesen Tieren aus seiner Papua/Neu Guinea- und Australienzeit hatte. Andererseits brachte uns diese Sparte sehr viele Probleme und blockierte viel Energie für den weiteren Ausbau des Aquarienhauses.

Emmerich ist also 1980 nach Australien "zurückgekehrt", hatte zunächst eine große Gemüse- und Obstfarm aufgebaut und sich später der Suche nach Opalen und deren Feinschliff verschrieben. Er besucht wann immer die Möglichkeit dazu besteht Wien und "sein" HAUS DES MEERES.

Sein bisheriges Leben wäre ohne Zweifel eine spannende Story für ein Buch und ich freue mich, dass es mir gelungen ist, erste Ansätze dazu aus ihm herauszulocken. Mein besonderer Dank gilt auch seiner lieben Gattin Brigitte, die die Übertragung vom Tonband für uns vornahm. An der Veröffentlichung wird gearbeitet.

 

 

 

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