23.09.2019 09:08 | https://www.haus-des-meeres.at/de/Geschichte/iHistoryId__582.htm
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Zweiter Anrainer Informationsabend

Am 15.5. um 18.30 Uhr durfte ich gemeinsam mit Bezirksvorsteher Markus Rumelhart und meinen Kollegen Dr. Michael Mitic und Hans Köppen die Anrainer begrüßen.

Es war mir ein großes Anliegen, persönlich für das Verständnis der Betroffenen zu danken. Immerhin liegt inzwischen fast ein Jahr zurück, wo es immer wieder Lärm, Staub und Zufahrtsprobleme gegeben hat.

Diesem Dank schloss sich der Bezirksvorsteher an und meinte außerdem, dass die Mariahilferinnen und Mariahilfer stolz auf ihr Haus des Meeres sein können.   

Dank der Vorinformation vom 31.1.2018, die wir ebenfalls gemeinsam mit Markus Rumelhart schon vor dem Start gegeben haben, gab es während der Bauzeit nur ganz wenige Anfragen oder Beschwerden.

Die Medien interessierte die Kosten für dieses gewaltige Bauwerk und so berichteten wir, dass statt der ursprünglich budgetierten 3,5 Mio. für die von uns ursprünglich eingereichte kleine Variante, die Summe aufgrund der Auflagen der für das Stadtbild zuständigen Magistratsabteilung auf zunächst 16 Mio.(inklusive Innenausstattung und Umbauten) gestiegen ist und derzeit Verhandlungen zwecks Vermeidung weiterer Kostensteigerungen stattfinden. 

In diesem Zusammenhang erwähnte ich auch, dass wir unverändert ohne Subventionen unsere Vorhaben umsetzen (müssen).

Hans Köppen berichtete, dass es leider aufgrund verschiedener Probleme, die mit dem Fund einer Granate und rund 800 Tonnen Restbeton im Boden begonnen hatten und durch monatelange Nachverhandlungen mit einer Magistratsabteilung über geringfügige Planänderungen die sich im Zuge der Bauarbeiten als Notwendigkeiten erwiesen hatten, zu Verzögerungen gekommen ist. Somit wird die Fertigstellung des Umganges im 9. Stock voraussichtlich erst im September erfolgen.

Danach wird der Kran entfernt und gemeinsam mit dem Bezirk und dem Stadtgartenamt der vordere Park saniert.

Unverändert hoffen wir, dass der Innenausbau im Frühjahr 2020 abgeschlossen wird und erste zoologische Einrichtungen eröffnet werden können. Details darüber verriet Zoodirektor Dr. Michael Mitic den Anwesenden.

Schon davor – noch in diesem Jahr - wird es 450 m2 zusätzliche Grünfläche in Mariahilf geben. Der Flakturmbeton auf der Seite der Schadekgasse wird in kurzer Zeit zur Gänze unter dem Grün von rund 9.000 Pflanzen verschwinden.

Hans Köppen kündigte ebenfalls an, dass es bereits im Herbst ein regelmäßig stattfindendes Kulturprogramm – zusätzlich zu den bekannten und beliebten Vortragsabenden - geben wird.

Bei der anschließenden Fragestunde blieb keine Antwort offen. Wir haben transparent wie immer alle Fragen beantwortet und nur ein Teilnehmer von weit mehr als hundert, sprach das Thema Kunstwerk an. Darauf schilderte ich nochmals die Entstehungsgeschichte und die Sachzwänge, die sich nach 28 Jahren (statt 6-8 Wochen) ergeben haben.

Der Fragesteller zeigte Verständnis, nicht ohne zu bedauern, dass das Kunstwerk inzwischen verschwunden ist und die Flächen mit unserem Namen und dem Hinweis auf unser Turmmuseum „Erinnern im Innern“ beschriftet wurden. Alle anderen Gäste fanden es selbstverständlich, dass der Name unseres Hauses nun im obersten Bereich des ehemaligen Flakturms zu sehen ist.

Der Informationsabend wurde nach vielen bilateralen Gesprächen um 21.00 Uhr in guter Atmosphäre beendet.

Franz Six

 

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