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Haus des Meeres: neue Abteilung für tropische Meerestiere

20.02.2019 | Tropische Meere - die meisten von uns verbinden damit die Korallenriffe unserer Erde: den wohl buntesten und artenreichsten Lebensraum der Weltmeere.

Klares, warmes Wasser vor traumhafter Kulisse sind Assoziationen, die uns in den Sinn kommen. Kaum jemand denkt dabei auch daran, dass Korallenriffe zu den gefährdetsten Biotopen unserer Erde zählen. Schnell kann aus einem traumhaften Korallenriff ein Korallenfriedhof werden. Unseren Besuchern die Schönheit dieses Lebensraumes näher zu bringen, ihnen damit die Schutzwürdigkeit vor Augen zu führen, ist einer der Hauptzwecke, den das Haus des Meeres mit seiner neuen Abteilung verfolgt.

Die neue Meeresabteilung besteht aus vierzehn miteinander verbundenen Aquarien, die zwischen 200 und 25.000 Liter fassen und verschiedenen Biotopen und Themen gewidmet sind.

Das Größte erlaubt eine Rundumsicht in ein beinahe drei Meter tiefes künstliches Korallenriff. Es wird von Rifffischen, wie dem Napoleon-Lippfisch, Blaupunkt-Stachelrochen, Füsilieren, Blaustreifen-Schnappern und Einhorn-Doktorfischen bewohnt. Aber der Star für unsere Besucher wird wohl Riffhaibaby "Jacek" werden. Er ist der erste Nachwuchs unserer Schwarzspitzen-Riffhaie, den wir auf Grund der Seltenheit so eines Nachzuchterfolges nun nicht ganz ohne Stolz erstmals öffentlich präsentieren.

Gleich daneben befinden sich zwei breite Pultaquarien mit schrägen Frontscheiben, durch die man den Meeresboden eines Mangrovenwalds und eines Korallenriffs genau beobachten kann. Auf diesen Sandböden leben oft übersehene Tiere, wie die am Schirm aufliegenden Mangrovenquallen, Fledermausfische, Seehasen, Leierfische und Knallkrebse mit ihren symbiontischen Partnergrundeln. Dabei gräbt der kleine Krebs die gemeinsame Wohnröhre in den Sand während die Grundel Wache hält. Bei Gefahr flüchten sie gemeinsam in den schützenden Bau.

Andere Becken sind Giftfischen, Krebsen, Muränen, Fangsschreckenkrebs und weiteren Symbiosen gewidmet und zeigen beispielsweise Steinfische, Languste, Zebramuräne, Clownfische und einen Oktopus.

Die Bauzeit betrug 8 Monate, die Baukosten lagen bei knapp € 400.000.-.

Franz Six, Stiftungsvorstand und längstdienendes Vorstandsmitglied der Haus des Meeres Gruppe schreibt zur Eröffnung wie folgt:

Eröffnung 3. Stock – tropische Korallenfische!

Auch während der Bauphase unseres Zubaus, die im Außenbereich eigentlich im April enden sollte (!?), wollten wir unseren vielen Gästen – im Vorjahr fast 643.000 - wieder eine wesentliche Neuerung im Innenbereich präsentieren.

Mit der Eröffnung der neuen Abteilung ist nun auch der in die sechziger Jahre zurückreichende, älteste Bauteil unseres Zoos endgültig Geschichte. Ebenso die ehemalige Nebenstiege, die für das neue, rahmenlose 25.000 Liter Becken zusätzlichen Platz geboten hat.

Über die Details und die Schwierigkeiten bei der Gestaltung und Inbetriebnahme haben unsere Geschäftsführer Dr. Michael Mitic und Hans Köppen sowie der zuständige Kurator Dr. Daniel Abed-Navandi bei der Eröffnung ausführlich informiert. Darunter auch über eine äußerst seltene Nachzucht…

Die Eröffnung der neuen Abteilung wurde durch den neuen Beiratsvorsitzenden „Jungbürgermeister“ Dr. Michael Häupl vorgenommen. Der gelernte Biologe ist zu seinen Wurzeln zurückgekehrt und hilft gemeinsam mit den anderen Beiratsmitgliedern - Dr. Martin Drahos und Mag. Wilhelm Zmatlo - dem Vorstand unserer gemeinnützigen Privatstiftung auch in Zukunft die richtigen Entscheidungen für unser aller Haus des Meeres zu treffen.

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