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25.09.2020 21:25 | https://www.haus-des-meeres.at/de/Ueber-Uns/News/iNewsId__744.htm
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Gesichtsmasken: im Meer nichts Neues

08.06.2020 | Heute, am 8. Juni, ist der Welttag der Ozeane. Wir nehmen ihn zum Anlass, Ihnen zu zeigen, dass Maskentragen, wie wir Menschen es gerade tun müssen, im Meer nichts Neues ist.

Auch Korallenfische tragen Masken, nicht wie bei Menschen als Schutz vor Infektionen, sondern aus dem Grund, Feinde wie etwa Haie, Zackenbarsche oder sogar Artgenossen zu täuschen. Diese bei Falterfischen und Doktorfischen häufig auftretenden Gesichtszeichnungen verdecken nicht Nase und Maul, sondern tarnen deren Augen!

Der Leoparden-Drückerfisch (li.) und Doktorfisch „Dorie“(re.) sind schöne Beispiele für maskierte Augen.

Meist verläuft ein Streifen über das Auge, der dieses tarnt. Andere Korallenfisch-Arten treten zusätzlich mit großen, schwarzen Augenflecken in Erscheinung und locken so einen Angreifer auf ein vermeintlich falsches Auge - das sich meist am hinteren Ende des Tieres befindet. Das eigentliche Auge bleibt beim Angriff verschont, also durchaus auch eine Maske zum Schutz, wenn auch nicht vor ansteckenden Krankheiten. Außerdem liegt der evolutionäre Sinn dieser Zeichnungen darin, jagende Raubfische zu täuschen. Diesen fällt es viel schwerer, die Fluchtrichtung ihrer maskierten Beute zu erraten, wenn das Auge „am falschen Ende“ sitzt….

Fuchsgesicht, Falter- und Pinzettfisch (v.l.n.r.) sind tolle Beispiele für getarnte Augen und einem zusätzlichen „falschen“ Auge am Hinterende

Das Haus des Meeres beherbergt ein ganzes Heer maskentragender Tiere: Pinzetten-, Falter-, Wimpel-, Doktorfische, u.s.w.. Hauptsächlich finden Sie diese im 3. Stock in unseren Aquarien mit tropischen Korallenfischen. Und vielleicht fällt beim nächsten Besuch neben der Farbenpracht dieser Fische auch die eine oder andere „Maske“ auf.

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