Am Faschingsdienstag, dem 17.02.2026 wird es im Haus des Meeres närrisch, bunt und tierisch wild: Ob Hai, Qualle oder Paradiesvogel – Verkleiden ist ausdrücklich erwünscht aber kein Muss!
Beim tierischen Faschingsfest erwartet die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm:
- Kinderschminken für alle, die sich noch schnell verwandeln lassen wollen. (10-17 Uhr)
- Sharkys lustige Witzeshow sorgt für jede Menge Lacher. (12:00 Uhr)
- Bei der Piranha-Fütterung wird’s spannend, wenn sie ihre scharfen Zähne zeigen. (15:30 Uhr)
- Den krönenden Abschluss bildet die legendäre Kinderpolonaise-Führung, die einige der farbenfrohen Hausbewohner näher vorstellt. (16:30 Uhr)
In der Tierwelt gehören Kostüme zum Alltag, allerdings meist nicht zum Spaß, sondern als Überlebensstrategie. Einerseits gibt es Tiere, die aussehen, als ob sie gefährlicher, giftiger oder ungenießbarer seien, als sie es tatsächlich sind. Dieses Phänomen nennt man Mimikry. Der Mandarinfisch braucht daher keine Faschingskiste: Er sieht immer aus, als käme er direkt von einer Unterwasser-Mottoparty. Mit seinen leuchtenden Farben in Blau, Orange, Grün und Gelb zählt er zu den buntesten Fischen der Welt und signalisiert damit potenziellen Fressfeinden unmissverständlich: „Achtung, ich bin kein leckerer Snack.“ Andererseits gibt es Tiere, die auf perfekte Tarnung setzen, wie Stab- oder Blattinsekten. Sie sehen aus wie Pflanzenteile und verschmelzen so beinahe mit ihrer Umgebung, direkt vor den Augen ihrer Feinde. In der Natur gilt oft: gut verkleidet ist nur halb gefressen – oder besser gar nicht.