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04.03.2026

Die Riesenseespinnen sind zurück!

Die größten Krabben der Welt sind jetzt wieder live im Haus des Meeres zu erleben! Japanische Riesenseespinnen verfügen über drei Meter Spannweite und können ein Gewicht von bis zu 19kg erreichen. Noch sind die gezeigten Tiere etwas kleiner: Sie wurden kürzlich auf einem japanischen Fischmarkt vor dem Verzehr gerettet und haben im Tiefseeaquarium des Haus des Meeres ihr neues Zuhause gefunden.

„Nach jahrelangen Bemühungen ist es uns gelungen, diese spektakulären Tiere wieder ins Haus des Meeres zu holen. Mit ihnen möchten wir zeigen, dass die Tiefsee ein faszinierendes Ökosystem ist, das trotz völliger Dunkelheit, enormem Druck und eisigen Temperaturen zahlreichen hochspezialisierten Tierarten einen Lebensraum bietet“, erzählt Zoodirektor Jeff Schreiner begeistert. „Das hochmoderne Kühlsystem unseres 12.000-Liter-Aquariums sorgt dafür, dass die Wassertemperatur konstant unter 12°C bleibt. Diese niedrigen Temperaturen sind für die anspruchsvollen Tiefseebewohner lebensnotwendig. Der hohe Druck hingegen ist für die Haltung dieser Arten nicht entscheidend und muss daher nicht künstlich nachgebildet werden.“

Mangels Pflanzen in dieser Zone sind die Bewohner hauptsächlich Raubtiere und Aasfresser, wie die Tiefsee-WG im Haus des Meeres zeigt: Die Japanischen Riesenseespinnen ernähren sich von in die Tiefe sinkenden Aas und Pflanzenresten, aber auch von Schnecken oder Muscheln, deren Schalen sie mit ihren multifunktionalen Scheren öffnen, um an das Fleisch zu gelangen. Die jungen Gefleckten Seewölfe sind Bodenfische mit großem Kopf und kräftigen Kiefern, mit denen sie hartschalige Tiere aufbeißen. Über ihnen manövriert ein Schwarm länglicher Schnepfenfische, die mit ihren röhrenförmigen Mäulern Planktonkrebse einsaugen.

Für alle, die neugierig geworden sind, bietet das Tiefseeaquarium im 5. Stock des Haus des Meeres einen besonderen Einblick in die faszinierende Tierwelt, die in mehreren hundert Metern Tiefe lebt.

Die Japanischen Riesenseespinnen haben mit ihrem A
Die Japanischen Riesenseespinnen haben mit ihrem Aussehen schon den einen oder anderen Alien-Film inspiriert.
Der Name ist irreführend, denn die langen, dünne
Der Name ist irreführend, denn die langen, dünnen Beine erinnern zwar an Spinnen, allerdings gehören sie mit ihren 10 Beinen zu den Krebstieren.
Die Seewölfe teilen sich das Becken mit den Riese
Die Seewölfe teilen sich das Becken mit den Riesenseespinnen.