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21.10.2021 06:39 | https://www.haus-des-meeres.at/de/Ueber-Uns/News/iNewsId__498.htm
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Wie gefährlich sind Haie12.09.2016

In den letzten Tagen werden wir immer öfter von Besuchern gefragt, ob es denn heuer mehr Haiangriffe gäbe als letztes Jahr. Wenn man die Medienmeldungen verfolgt, könnte man fast den Eindruck bekommen. Was aber sagt die Statistik?

Heuer gab es bis Ende August 89 registrierte Haiattacken, voriges Jahr interessanterweise exakt genau so viele. Aber es gab im selben Zeitraum bei den tödlichen Haiunfällen einen Rückgang von 50% von acht im Vorjahr auf vier im heurigen Jahr.

Wenn man aber diese Zahlen im Verhältnis zu den Millionen Badeereignissen, die es im selben Zeitraum auf der Welt gibt, betrachtet, dann ist die Zahl der Todesfälle äußerst gering – auch wenn das natürlich kein Trost für die Betroffenen ist.

Nur ein paar andere Zahlen im Vergleich: nur in den USA sterben jährlich durch Ertrinken 30 bis 40 Personen, etwa 70 Tote im Jahr verzeichnet nur Australien durch Quallenvernesselungen, ca. 5.000 Menschen sterben weltweit durch Skorpionstiche, etwa 10mal so viele (>50.000!) durch Giftschlangenbisse, schätzt man.

Aber was ist das alles gegenüber mehr als 1 Million Verkehrstoten? Die motorisierten Primaten sind eindeutig viel gefährlicher als Haie – und trotzdem, der Mythos Hai als Killermaschine ist nicht aus den Köpfen zu bekommen.

Wir im Haus des Meeres arbeiten hart daran und versuchen bei Führungen, Gesprächen mit unseren Besuchern und beim „Haitauchen“ genau auf diese Problematik einzugehen. Denn Haie brauchen Schutz. Sie sind im Nahrungsnetz der Weltmere sehr, sehr wichtig als Regulatoren. Gesunde Weltmeere können wir nur durch gesunde Haipopulationen erhalten. Über 70 Haiarten stehen bereits auf der Roten Liste der bedrohten Arten.

Mehr als zehn verschiedene Haiarten zeigt das Haus des Meeres, wie z.B. Schwarzspitzenhaie, Hammerhaie oder Bambushaie, von denen wir immer wieder Nachwuchs präsentieren können. Jeden Donnerstag um 18.00 Uhr taucht einer unserer Biologen mit den Haien und genau dort wollen wir unsere Besucher über die wahre Gefährlichkeit der Haie informieren.

 

 

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Das Haus des Meeres braucht Ihre Hilfe!

Wir bedanken uns bei den vielen Spendern, die uns in einer finanziell prekären Situation unterstützt haben! Sie haben mit Ihrer Hilfe einen wichtigen Beitrag geleistet unseren Zoo durch die für uns alle schwere Zeit zu bringen.
Wir bedanken uns auch bei den Besuchern die uns die Treue halten und das Haus des Meeres mit ihren Besuchen unterstützen. Als privat geführtes, gemeinnütziges Unternehmen sind wir auf Ihre Eintrittsgelder angewiesen.

Wir benötigen jedoch weiter Ihre Hilfe in Form von Spenden und Patenschaften, denn einige geplante Projekte in unserem Zubau konnten wir Corona-bedingt nicht fertigstellen, da wir die vorgesehenen finanziellen Mittel für die Aufrechterhaltung des Betriebes verwenden mussten.

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