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Toko – die „fliegende Banane“ im Haus des Meeres12.07.2016

Er war unser EM Orakel und hat leider beim Tipp aufs Finale versagt – ist aber bedauerlicherweise gerade bei den Österreichspielen richtig gelegen. Umgekehrt wäre es sicher den meisten österreichischen Fußballfans lieber gewesen. Aber er hat trotzdem Berühmtheit erlangt, denn viele Besucher fragen nach ihm, also wollen wir ihn kurz vorstellen.

Toko ist ein Nashornvogel aus Afrika. Seinen Spitznamen „flying banana“, also „fliegende Banane“ hat er aus Namibia, wo er auf Grund seines großen, gelben Schnabels so bezeichnet wird. Er nistet in Baumhöhlen - dabei wird das Weibchen regelrecht eingemauert! Nur ein kleines Loch bleibt, von wo aus er Frau und Kinder füttert, dies dient dem Schutz der Jungen vor Nesträubern. Er wird bis 60cm groß. Tokos fressen Insekten, Früchte, Samen – und sogar kleine Nagetiere und Reptilien.

Toko ist überhaupt nicht scheu und kommt ganz nah – nicht nur zu „Herrchen“ Direktor Mitic (li); als EM Orakel hat er seltene Berühmtheit erlangt: alle drei Österreichniederlagen hat er erraten!

Er ist sicher einer der intelligentesten Vögel im Haus des Meeres. Toko ist z.B. der einzige, der zwischen den beiden Tropenhäusern hin und herfliegt. Dabei muss er sogar eine automatische Schiebetür überwinden. Dies gelingt ihm mit Hilfe der Besucher: geduldig wartet er, bis sich die Tür wegen eines Gastes öffnet und schon fliegt er knapp über den Köpfen hinweg - oft fast zum Schrecken oder zumindest zur Überraschung der Betroffenen.

Auch Michael Konsel erlag dem Charme der fliegenden Banane

Er ist verspielt und neugierig wie kein zweiter Vogel bei uns und ein absoluter Besucherliebling. Auch Michael Konsel konnte sich seinem Charme nicht entziehen. Und Scheu kennt er schon lange nicht, auf wenige Zentimeter kommt er an Besucher heran.

 
Der Beziehungsstatus zwischen Toko und Tokoline entzieht sich leider unserer Kenntnis

Einzig seine Liebste, die „Tokoline“ scheint seinem Charme nicht zu erliegen, denn bis dato gibt es leider noch keinen Nachwuchs. Vielleicht will sie sich nicht einmauern lassen????

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Wir bedanken uns bei den vielen Spendern, die uns in einer finanziell prekären Situation unterstützt haben! Sie haben mit Ihrer Hilfe einen wichtigen Beitrag geleistet unseren Zoo durch die für uns alle schwere Zeit zu bringen.
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