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Massenvermehrung von Seescheiden im Haus des Meeres - entfernte Verwandte des Menschen

2019-04-03 | Vielleicht sind einigen Besuchern beim letzten Besuch die quietsch-orangen Flecken, welche die Felsen und Seegrasblätter unserer Mittelmeer-Aquarien überwachsen, schon aufgefallen.

Die wenigsten allerdings können diese einer Tierart zuordnen, so unnatürlich sehen diese Beläge aus. Es  wurde sogar vermutet, dass wir absichtlich bunten Plastikmüll in den Aquarien ausbringen, um unsere Besucher für das aktuelle Thema "Meeresvermüllung" zu sensibilisieren.

Weit gefehlt: Des Rätsels Lösung ist, dass im Haus des Meeres derzeit eine Massenvermehrung von Seescheiden stattfindet, die mit großer Wahrscheinlichkeit durch die ansteigenden Frühlingstemperaturen im Bunker ausgelöst wurde. Sie ist außerdem ein guter Indikator für eine ausgezeichnete Wasserqualität.Mit den Seescheiden sind wir Wirbeltiere - ja, auch wir Menschen zählen ebenfalls wie Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und alle anderen Säugetiere zu den Wirbeltieren - interessanterweise verwandtschaftlich eng verbunden: Seescheiden sind sogenannte Chorda-Tiere und besitzen in ihrem frühkindlichen Lebensstadium einen namensgebenden, stützenden Rückenstab, der von einem Nervenstrang begleitet wird. Dieser Chorda-Stab ist die evolutionäre Urform unserer Wirbelsäule. Sie verleiht den zunächst freischwimmenden Seescheiden die Stabilität, die sie als wendiges, fischähnliches Planktontier brauchen. Nach bereits wenigen Tagen ändert sich ihre Lebensweise, es zieht sie zum Meeresboden, wo sie schnell anwachsen, um viele Monate als orangefarbige Seescheidenkolonien weiterzuleben. Ihre Nahrung sind einzellige, schwebende Planktonlebewesen, die sie aus dem Atemwasser filtrieren, das sie durch ihren Körper pumpen.

Seescheiden werden häufig mit Meeresschwämmen verwechselt. Auch diese überziehen als bunte, wasserpumpende Beläge den Meeresboden, sie sind aber mit den Seescheiden (und Menschen) nicht näher verwandt.

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