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19.08.2026

Auch den Fischen ist heiß!

In einem der heißesten und dem trockensten Sommer, den Österreich seit Beginn der Messgeschichte erlebt hat, erhält der Welttag der Fische besondere Bedeutung: Er macht darauf aufmerksam, wie wichtig Fische für funktionierende Ökosysteme sind und welche Herausforderungen vielen Arten zusetzen, auch bei uns.

In Österreich gelten derzeit mehr als 45 Prozent der Fischarten als gefährdet. Grund genug die oft unterschätzten Tiere am 22.08. in den Mittelpunkt zu rücken: Mit interessanten Einblicken und einem Mitmachquiz für Kinder wird die faszinierende Vielfalt der Fische im Haus des Meeres erlebbar. Auf Ebene 2 können die Besucher*innen unter dem Motto „Bedrohte Süßwasserorganismen rund um die Welt“ auf eine Reise durch die Flüsse und Seen verschiedener Kontinente gehen.

„Fische stehen weltweit im Süß- und Salzwasser stark unter Druck, meist durch menschgemachte Faktoren wie Überfischung, Gewässerverschmutzung oder die Auswirkungen des Klimawandels. Das Haus des Meeres ist daher an diversen internationalen Artenschutzprojekten in Österreich und im Ausland beteiligt, mit weitreichenden, positiven Effekten. Denn wer Fische schützt, schützt ganze Lebensräume!“, betont Jeff Schreiner, Zoodirektor des Haus des Meeres.

Die gute Nachricht: Der Schutz von Fischen beginnt nicht erst bei großen Naturschutzprojekten, sondern im Alltag jeder und jedes Einzelnen. Wer auf nachhaltige Fischprodukte achtet, Gewässer sauber hält und Ressourcen verantwortungsvoll nutzt, leistet einen wichtigen Beitrag. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Renaturierungs- und Artenschutzmaßnahmen, dass positive Veränderungen möglich sind: Wo Lebensräume aufgewertet und Gewässer wieder naturnäher gestaltet werden, können sich Fischbestände erholen.

Gerade in einem Sommer wie diesem wird sichtbar, wie wertvoll intakte Gewässer sind. Der Welttag der Fische erinnert daran, dass ihr Schutz eine Investition in die Artenvielfalt und die Zukunft unserer heimischen Natur ist.

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Der Schwarzbandkärpfling ist nur in einem einzelnen See auf Haiti zu finden und daher auf diesen angewiesen.
Der Sterlet soll in Österreich durch gezielte Nac
Der Sterlet soll in Österreich durch gezielte Nachzucht und Auswilderung wieder stabile Populationen aufbauen.
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Die Adlerrochen sind nur eine der bedrohten Knorpelfischarten im Haus des Meeres.
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Gegen menschliche Einflüsse hilft auch die beste Tarnung nicht, wie der Bangaii-Kardinalbarsch leider beweist.